Hartmut Rosa zeigt, wie „Konstellationen“ unseren Spielraum schrumpfen lassen und warum Schulentwicklung dort beginnt, wo wir Standards so bauen, dass pädagogische Urteilskraft möglich bleibt.
2025 gab es einige Bücher zu lesen. T.K. Kaleyta: HeilungH. Gosen: Schöner schreibenM. Tiedemann: Post-Aufklärungs-GesellschaftJ. Becker: Zeiten der LangeweileTh. Mann: Mario und der ZaubererM. Göpel: […]
Was früher „ins Internet gehen“ war, ist heute unsichtbare Infrastruktur. Jugendliche sind einfach online, während wir Älteren noch das Krrr-chhh-Piep hören. KI wird ebenso vom Tool zur stillen Grundlage unseres Lernens und unserer Schulen werden, wenn wir sie klug und menschlich einbinden.
Immer mehr Jugendliche sprechen mit KI wie mit einem Freund, nicht über Hausaufgaben, sondern über Sinn, Zweifel und Zukunft. Das zeigt auf, was fehlt.
Bilder und Metaphern, mit denen wir über ‚KI‘ sprechen, lenken, worauf wir achten, was wir übersehen und wie wir handeln. Ein hervorragender Essay und eine strukturierte Übersicht („Atlas der KI-Analogien“) zeigen eindrucksvoll, wie stark Metaphern Innovationspfade, öffentliche Debatten und Regulierung prägen. Darüber sollten wir auch im schulischen Kontext sprechen.
KI nimmt uns den Kampf mit dem leeren Blatt ab und stellt Schule vor neue Aufgaben. Entscheidend ist nicht mehr, einen Anfang zu finden, sondern mit einer Fülle von Vorschlägen umzugehen.
Wie gelingt eine Übergabe mit wenig Reibung? Im vierten Artikel schreibe ich über abgestimmte Entscheidungen, ein schlankes Übergabedossier und Kontakt zur neuen Schule.