Max Frisch: Über die Motivation des Schreibens

Max Frisch wird auf offener Straße gefragt, warum er schreibe.
Vielleicht wäre das auch ein passendes Motto für diesen Seite?

Warum ich schreibe? (…) Etwas pathetischer gesagt, weil es schwer ist, das Leben auszuhalten, ohne sich auszudrücken. Ich glaube nicht, dass ich schreibe, um irgendetwas zu erreichen in der Welt, um die Welt zu verändern, um die Leute zu belehren. Vielleicht habe ich das einmal gemacht. Das ist dieser didaktische Zug, der drinnen gesehen wird. Dann eine andere Quelle, dieses Bedürfnis zu schreiben, ist die Kommunikation. Man will nicht allein sein, nicht? Man will wissen, ob es anderen Menschen ähnlich geht gegenüber Zeitfragen, Zeitproblemen. Aber vielleicht am Anfang steht eine ganz naive Lust, etwas zu machen, zu spielen.

Der Video-Schnipsel ist etwa eine Minute lang:Weiterlesen »Max Frisch: Über die Motivation des Schreibens

Bertolt Brecht, "Vergnügungen"

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen Das wiedergefundene alte Buch Begeisterte Gesichter Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten Die Zeitung Der Hund Die Dialektik Duschen, Schwimmen Alte Musik Bequeme Schuhe Begreifen Neue Musik Schreiben, Pflanzen Reisen Singen Freundlich sein.

Die 2. bayerische Stellvertreter-Studie

In Bayern ist ja sowieso alles ganz anders.
Das glaube ich nicht. Daher stelle ich hier eine Studie von P. Chott und der Seidel-Stiftung vor, die bayerische stellvertretende Schulleiter (Konrektoren) zu ihrer Arbeit befragt hat und die Ergebnisse mit einer annähernd gleichen Befragung von 2002 in Beziehung setzt.
Es liegen Antworten von einem Viertel (2002) bzw. über einem Drittel der bayerischen Grund-, Haupt-, Mittel- und Förderschulen vor. Auch wenn sich die Studie „nur“ auf Bayern bezieht, so lässt sich auch in anderen Bundesländern Grundsätzliches erkennen und ableiten.Weiterlesen »Die 2. bayerische Stellvertreter-Studie

iPads in einer Grundschulklasse

Durch beruflichen Zufall traf ich auf Henriette Nishiura, die an einer Kieler Schule Klassenlehrerin einer dritte Klasse ist. Wir kamen per E-Mail nebenbei über Apple-Computer ins Gespräch und sie erzählte mir, dass sie in ihrer Klasse derzeit einen und mit Glück bald drei iPads einsetzt. Das ist natürlich viel weniger als eine ganze iPad-Klasse. Aber immer noch interessant genug, um nachzuschauen, ob die Arbeit anders als mit Laptops oder großen Computern ist. Ein echter Grund für einen kurzen Besuch!

Weiterlesen »iPads in einer Grundschulklasse

Bücher!

Eine Liebeserklärung. in Bildern und Textschnippseln.

Obsessive Buchkäufer stehen früher oder später vor der Wahl, in eine größere Wohnung zu ziehen oder ihr Verhältnis zum Buchbesitz zu überdenken.
(Katrin Passig. „Das Buch als Geldbäumchen“ im Merkur)

Weiterlesen »Bücher!

Schule als schönster Ort der Stadt

Die Schule müsste der schönste Ort in jeder Stadt und in jedem Dorf sein, so schön, dass die Strafe für undisziplinierte Kinder darin bestünde, am nächsten Tag nicht in die Schule gehen zu dürfen. (Oscar Wilde) Nichts hinzuzufügen. via SpOn

Lehrer in den Fünfzigern

Ein Youtube-Fundstück: Lehrer in den Fünfzigern.
Der hessische Rundfunk berichtet 1959 über den Arbeitsalltag eines Lehrers „Was tut er, wie lebt er?“.
Der 6-minütige Beitrag kommt aus heutiger Sicht inhaltlich und sprachlich reichlich steif daher. Es beginnt mit der finanziellen Seite des Berufs. Der erste „Glücksfall“ ist dann, dass der Lehrer in einer neuen Schule arbeitet. (Aus heutiger Sicht: ein reichlich langweiliger, trostloser Schulbau…)
Weiterlesen »Lehrer in den Fünfzigern

wie ein Adler (poetry-slam)

Wenn es nicht in zahlreichen Punkten so nah an der Realität wäre, wäre es nicht so lustig.
Als ich das Video das zweite Mal anschaute, überlegte ich kurz, woran es wohl liegt, dass diese Englischstunde so daneben geht.
Und es wird nicht nur eine Stunde bei diesem Lehrer so laufen…
Weiterlesen »wie ein Adler (poetry-slam)

wollen-müssen-können

Mit dieser sperrigen Überschrift schaue ich auf einen 10 Jahre alten Artikel, den ich vor ein paar Wochen wieder las und dessen Grundgedanken mir seitdem im Kopf herumschwirren:
„Bedingungen für die nachhaltige Aufnahme von Neuerungen an Schulen“1von Anton Strittmatter.
Ehe Strittmatter auf die Trias müssen-wollen-können eingeht, stellt er 5 Thesen vor, die erklären, warum kaum breitflächige, systematische und nachhaltige Innovationen zu finden sind. Diese sind:

Weiterlesen »wollen-müssen-können