Archive for Juni, 2011

Salutogenese in der Schule

Jun 22 2011 Published by under Allgemein,Bildung,Schule

Das Konzept der Salutogenese ist im Kern schnell erklärt: Während für gewöhnlich untersucht wird, wie Menschen krank werden, was Risikofaktoren sind, unter denen Menschen krank werden und wie man Kranke wieder gesund macht, fragt Salutogenese danach, was Menschen gesund erhält und unter welchen Bedingungen Gesundheit entsteht.
Der israelisch-amerikanische Medizinsoziologe Aaron Antonovsky prägte diese Begriff in den 1970ern als Gegenentwurf zur Pathogenese.
Der salutogenetische Ansatz ist heute grundlegend für Maßnahmen und Konzepte der Gesundheitsförderung. Bevor ich auf den Schulbereich schaue, ein kurzer Blick auf das Modell der Salutogenese. Continue Reading »

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Max Frisch: Über die Motivation des Schreibens

Jun 22 2011 Published by under Allgemein,Off-Topic

Max Frisch wird auf offener Straße gefragt, warum er schreibe.
Vielleicht wäre das auch ein passendes Motto für diesen Seite?

Warum ich schreibe? (…) Etwas pathetischer gesagt, weil es schwer ist, das Leben auszuhalten, ohne sich auszudrücken. Ich glaube nicht, dass ich schreibe, um irgendetwas zu erreichen in der Welt, um die Welt zu verändern, um die Leute zu belehren. Vielleicht habe ich das einmal gemacht. Das ist dieser didaktische Zug, der drinnen gesehen wird. Dann eine andere Quelle, dieses Bedürfnis zu schreiben, ist die Kommunikation. Man will nicht allein sein, nicht? Man will wissen, ob es anderen Menschen ähnlich geht gegenüber Zeitfragen, Zeitproblemen. Aber vielleicht am Anfang steht eine ganz naive Lust, etwas zu machen, zu spielen.

Der Video-Schnipsel ist etwa eine Minute lang: Continue Reading »

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Bertolt Brecht, "Vergnügungen"

Jun 12 2011 Published by under Off-Topic

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen
Das wiedergefundene alte Buch
Begeisterte Gesichter
Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten
Die Zeitung
Der Hund
Die Dialektik
Duschen, Schwimmen
Alte Musik
Bequeme Schuhe
Begreifen
Neue Musik
Schreiben, Pflanzen
Reisen
Singen
Freundlich sein.

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Die 2. bayerische Stellvertreter-Studie

Jun 10 2011 Published by under Allgemein,Bildung,Schule

In Bayern ist ja sowieso alles ganz anders.
Das glaube ich nicht. Daher stelle ich hier eine Studie von P. Chott und der Seidel-Stiftung vor, die bayerische stellvertretende Schulleiter (Konrektoren) zu ihrer Arbeit befragt hat und die Ergebnisse mit einer annähernd gleichen Befragung von 2002 in Beziehung setzt.
Es liegen Antworten von einem Viertel (2002) bzw. über einem Drittel der bayerischen Grund-, Haupt-, Mittel- und Förderschulen vor. Auch wenn sich die Studie „nur“ auf Bayern bezieht, so lässt sich auch in anderen Bundesländern Grundsätzliches erkennen und ableiten. Continue Reading »

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iPads in einer Grundschulklasse

Jun 08 2011 Published by under Allgemein,Schule

Durch beruflichen Zufall traf ich auf Henriette Nishiura, die an einer Kieler Schule Klassenlehrerin einer dritte Klasse ist. Wir kamen per E-Mail nebenbei über Apple-Computer ins Gespräch und sie erzählte mir, dass sie in ihrer Klasse derzeit einen und mit Glück bald drei iPads einsetzt. Das ist natürlich viel weniger als eine ganze iPad-Klasse. Aber immer noch interessant genug, um nachzuschauen, ob die Arbeit anders als mit Laptops oder großen Computern ist. Ein echter Grund für einen kurzen Besuch!

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Bücher!

Jun 08 2011 Published by under Allgemein,Off-Topic

Eine Liebeserklärung. in Bildern und Textschnippseln.

Obsessive Buchkäufer stehen früher oder später vor der Wahl, in eine größere Wohnung zu ziehen oder ihr Verhältnis zum Buchbesitz zu überdenken.
(Katrin Passig. „Das Buch als Geldbäumchen“ im Merkur)

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Schule als schönster Ort der Stadt

Jun 06 2011 Published by under Allgemein,Schule

Die Schule müsste der schönste Ort in jeder Stadt und in jedem Dorf sein, so schön, dass die Strafe für undisziplinierte Kinder darin bestünde, am nächsten Tag nicht in die Schule gehen zu dürfen.
(Oscar Wilde)

Nichts hinzuzufügen.

via SpOn

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Lehrer in den Fünfzigern

Jun 03 2011 Published by under Allgemein,Schule

Ein Youtube-Fundstück: Lehrer in den Fünfzigern.
Der hessische Rundfunk berichtet 1959 über den Arbeitsalltag eines Lehrers „Was tut er, wie lebt er?“.
Der 6-minütige Beitrag kommt aus heutiger Sicht inhaltlich und sprachlich reichlich steif daher. Es beginnt mit der finanziellen Seite des Berufs. Der erste „Glücksfall“ ist dann, dass der Lehrer in einer neuen Schule arbeitet. (Aus heutiger Sicht: ein reichlich langweiliger, trostloser Schulbau…)
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