Deutscher Schulleiterkongress, 2. und 3.Tag

Auf der Rückfahrt vom Schulleiterkongress dann die selbst gestellte Frage: „Und? Was nimmst du mit?“
Ein kurzer Blick auf den zweiten und dritten Tag, auf Inhalte, Struktur und Menschen.
 
Inhaltliche Schwerpunkte waren „Führung & Personal“, „Schul- und Qualitätsentwicklung“, „Kommunikation & Kooperation“, „Schule & neue Medien“, die jeweils mit 5-6 Workshops besetzt waren. Man kann leider nicht überall dabei sein. Die von mir besuchten Workshops waren abwechselnd gelungen, grandios, sehr gut und gut. Steht und fällt wie auch in der Schule mit der leitenden Person. Die Vorträge im Plenum, die Expertenrunden und die Grußworte brachten dann örtliche und inhaltliche Abwechslung. Das Talkshow-Format der Expertenrunden ist ein merkwürdiges, weil es bei vorgegebener Zeitspanne (für diese Runde) einzelne Gedanken oder strittige Aspekte nur kurz streift und dann weitergeht. Der Vortrag von Prof. Prenzel über Leistungsunterschiede zwischen Schulen war aufgrund seiner thematischen Flughöhe dabei ebenso bemerkenswert, wie der erfrischend-offene, kurzweilige Auftritt von KMK-Präsident Ties Rabe („Guten Tag, ich bin hier der Wulff-Ersatz!“).
Insgesamt war der Kongress richtig gut organisiert. Die Workshopphasen waren mit 75min eigentlich recht kurz. Hier kann man als Referent die Melodie des Thema eigentlich nur anspielen und mit geschickten Workshop-Methoden die Teilnehmer zur gedanklichen Mitarbeit anregen, um so den Nutzen zu steigern. Wo sollte man sparen? Bei den Expertenrunden vielleicht. Das Wichtigste am Kongress? Die Kaffeepausen.
Auf dem Kongress war eine interessante Mischung an (offenen, neugierigen) Menschen, die im Umfeld von „Schulleitung“ unterwegs sind. Klasse natürlich noch, dass ich am Ende Chr. Lenz, den Schulleiter des Kurt-Körber-Gymnasiums treffen konnte, der mir von seinem iPad-Jahrgang berichtete.

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