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	<title>Timo Off</title>
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	<description>off on education.</description>
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		<title>Neue Medien und Zentrale Prüfungen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 15:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile gibt es in 15 von 16 Bundesländern zentrale Abschlüsse. In den letzten 10 Jahren haben fast alle Länder hier Verbindlichkeiten geschaffen. Das ist kein &#8220;Trend&#8221;, sondern das ist inzwischen ein bildungspolitischer Fakt, der langfristig bestehen bleiben wird. Gleichzeitig gibt es eine rasante Veränderung in der Nutzung elektronischer Medien im Unterricht: Schüler haben im Klassenraum Zugriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile gibt es in 15 von 16 Bundesländern zentrale Abschlüsse. In den letzten 10 Jahren haben fast alle Länder hier Verbindlichkeiten geschaffen. Das ist kein &#8220;Trend&#8221;, sondern das ist inzwischen ein bildungspolitischer Fakt, der langfristig bestehen bleiben wird.<br />
Gleichzeitig gibt es eine <del>rasante</del> Veränderung in der Nutzung elektronischer Medien im Unterricht: Schüler haben im Klassenraum Zugriff aufs Internet, auf elektronische Wörterbücher, Laptops, <a title="ipad statt Tafel" href="http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/22.02.2012-10.05/b/tablet-statt-tafel.html" target="_blank">iPads</a>, Handys,&#8230; Wenn die technischen Möglichkeiten im Unterricht zunehmen und zentrale Abschlüsse bildungspolitisch gesetzt sind, wie finden diese beiden dann zusammen?</p>
<p><span id="more-1272"></span></p>
<p><em>Wieso haben sie noch nicht zusammengefunden?</em><br />
Die zentralen Prüfungen sind (bis auf Ausnahmen) relativ jung. Sie werden zentral von ministeriellen Einrichtungen erstellt. Sie werden für alle Schulen erstellt und orientieren sich an den landeseigenen Lehrplänen und den bundesweiten <a title="Bildungsstandards" href="http://www.kmk.org/bildung-schule/qualitaetssicherung-in-schulen/bildungsstandards/ueberblick.html" target="_blank">Bildungsstandards</a>. Ihre Entwicklung ist top-down: das jeweilige Landesinstitut oder Ministerium gibt vor, was wie geprüft wird.</p>
<p>Umgang mit &#8220;technischem Gerät&#8221; ist vielfältig, wird spielerisch erprobt und es gibt keine übergreifende Strategie. Hier gibt es eine Laptop-Schule, dort mal eine iPad-Klasse. Dann wieder eine Schule mit einer speziellen Sorte elektronischem Wörterbuch oder an anderem Ort eine Klasse mit ein bis zwei fest installierten Computern. Fast immer: eine Frage der finanziellen Mittel oder des gemeinsamen Entschlusses vor Ort. Diese Entwicklung wird getragen von den einzelnen Lehrern oder Schulleitungen, sie verläuft bottom-up. (Welches Land schreibt sich als erstes auf die Fahne, flächendeckend Laptops bereit zu stellen?)</p>
<p><em>Wie vertragen sich also zentrale Prüfungen und technisch individueller Unterricht?</em><br />
Die Lage ist vielleicht nach Fächern und Abschlüssen unterschiedlich. In Mathematik ist es übersichtlicher (z.B. <a title="casio zulassung" href="http://www.casio-schulrechner.de/de/download/schulsupport/zulassungsrichtlinien.pdf" target="_blank">casio</a>, <a title="sharp" href="http://www.sharp.de/sharp/assets/internet/assets/images/Germany/CAL_Zulassung.pdf" target="_blank">sharp</a>, <a title="texas instruments" href="http://education.ti.com/sites/DEUTSCHLAND/downloads/pdf/Zulassungsrichtlinien%20September2011.pdf" target="_blank">TI</a>). Hier lässt sich vielleicht absehbar regeln, was erlaubt ist und was nicht. In den Sprachen (Deu, Eng, Fra) ließe sich die technische Ausrüstung auf nichtprogrammierbare Wörterbücher ohne Internetzugang beschränken (und Prüfungsordnungen regeln das ja so), so dass im Unterricht allerdings andere Geräte oder Funktionen als in einer Prüfung genutzt werden.</p>
<p>Reicht das aus? Und wie schnell können zentrale Prüfungen auf sich technisch auseinander oder nebeneinander entwickelnde Unterrichtsformen reagieren? Denn die Prüfungen werden den technischen Möglichkeiten stets hinterherhinken.<br />
Wenn ich im Unterricht z.B. Auswertung von Quellen aus dem Internet oder eine bestimmte Software etabliere, kann ich dies bei ausreichenden technischen Möglichkeiten auch in Klassenarbeiten nutzen, indem ich das zu Prüfende entsprechend anpasse.<br />
Bundesweit, landesweit ist jedoch die Ausstattung mit technischem Geräten so schwach, so unterschiedlich, dass das in zentralen Prüfungen nicht möglich, nicht denkbar ist. An meiner letzten Schule gab es Stunden, in denen <em>nicht</em> 20 Rechner zuverlässig gleichzeitig lauffähig waren. Logischerweise war das dann in Klassenarbeiten, in denen ich eine bestimmte Mathe-Software vorausgesetzt habe, für alle Beteiligten reichlich stressig.</p>
<p><em>Was bleibt?</em><br />
Wenn wir nicht auf zentrale Prüfungen verzichten (und das werden wir nicht), dann werden wir absehbar in zentralen Prüfungen den kleinsten gemeinsamen technischen Nenner nutzen.</p>
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		<title>Strong Performers and Successful Reformers in Education</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die OECD und die Pearson Foundation haben eine Video-Serie produziert, die Reformbemühungen in unterschiedlichen Ländern aufzeigen. Beleuchtet werden bemerkenswerte Anstrengungen, positive Veränderungen oder Schwierigkeiten, die im Zusammenhang mit den Ergebnissen der PISA-Studien stehen. Derzeit gibt es sechs Videos à 15 bis 22min. Deutschland ist natürlich auch dabei. Zuwort kommen Politiker (v.a. Edelgard Bulmahn), Journalisten (Martin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="OECD" href="http://www.oecd.org/document/7/0,3746,en_2649_35845621_49428807_1_1_1_1,00.html" target="_blank">OECD</a> und die <a title="http://www.pearsonfoundation.org/" href="http://www.pearsonfoundation.org/">Pearson</a> Foundation haben eine Video-Serie produziert, die Reformbemühungen in unterschiedlichen Ländern aufzeigen. Beleuchtet werden bemerkenswerte Anstrengungen, positive Veränderungen oder Schwierigkeiten, die im Zusammenhang mit den Ergebnissen der PISA-<a title="PISA ausfhührlich erklärt." href="http://de.wikipedia.org/wiki/PISA-Studien" target="_blank">Studien</a> stehen.</p>
<p>Derzeit gibt es sechs Videos à 15 bis 22min.</p>
<p><span id="more-1258"></span></p>
<p>Deutschland ist natürlich auch dabei. Zuwort kommen Politiker (v.a. Edelgard <a title="Bulmahn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bulmahn" target="_blank">Bulmahn</a>), Journalisten (Martin <a title="martin spiwak" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Spiewak" target="_blank">Spiwak</a> (ZEIT) und Christian Füller (taz, <a title="Ciffi" href="https://twitter.com/#!/ciffi" target="_blank">@ciffi</a>)), Marianne Demmer (GEW) und eine Schule aus NRW. In diesen 19min wird deutlich, warum uns PISA so schockiert hat und was schon alles (in kurzer Zeit) angepackt wurde.</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/q4vVwWBqlCM?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/q4vVwWBqlCM?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Die weiteren Beiträge:<br />
Brasilien:<br />
<object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Sm6zAMEmfYs?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Sm6zAMEmfYs?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Shanghai:<br />
<object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/yxT94FXwSPM?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/yxT94FXwSPM?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Polen:<br />
<object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Q5Kva-Ta-6E?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/Q5Kva-Ta-6E?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Ontario, Canada:<br />
<object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vMXQKY7nW3c?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/vMXQKY7nW3c?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Finnland:<br />
<object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7Di-59XgNCA?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/7Di-59XgNCA?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Sieberg: Digital Diet (Rezension)</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin mal wieder auf Diät. Aber nach zahlreichen Jahren der Überernährung, tut mir die Entschlackung sehr gut. Wie schon vor ein paar Wochen geschrieben, habe ich zahlreichen &#8220;Communities&#8221; entsagt und nun ein passendes Buch gefunden: digital diet von Daniel Sieberg. Wie das mit Diäten so ist, sie sind nicht immer einfach, wie auch Kubiwahn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mal wieder auf Diät.<br />
Aber nach zahlreichen Jahren der Überernährung, tut mir die Entschlackung sehr gut.<br />
Wie schon vor ein paar Wochen <a title="ich bin off" href="http://www.timo-off.de/2011/ich-bin-off/" target="_blank">geschrieben</a>, habe ich zahlreichen &#8220;Communities&#8221; entsagt und nun ein passendes Buch gefunden: <a title="digital diet, daniel sieberg (Amazon)" href="http://www.amazon.de/gp/product/0307887383/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0307887383" target="_blank">digital diet</a> von Daniel Sieberg. Wie das mit Diäten so ist, sie sind nicht immer einfach, wie auch <a title="facebook-zuckungen" href="http://www.kubiwahn.de/blogwahn/?p=2077" target="_blank">Kubiwahn</a> weiß.</p>
<p><span id="more-1228"></span>Das Schöne am Buch gleich vorweg: Sieberg verteufelt die technischen Möglichkeiten nicht, sondern er rückt sie an ihre sinnvolle Position: in die ihrer Funktion für uns. Sieberg, ein deutlich technik-affiner <a title="daniel sieberg" href="http://www.danielsieberg.com/" target="_blank">Autor</a>, führt mit seiner <em>digitalen Diät</em> den Leser weg von einem getriebenen Online-sein- und Mitteilen-Müssen zu mehr Aufmerksamkeit und einer selbstbestimmten, <a title="amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/0307887383/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0307887383" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1229 alignright" title="The Digital Diet" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2012/01/The-Digital-Diet-194x300.jpg" alt="" width="111" height="173" /></a>sinnvollen Nutzung.<br />
Um in der Sprache der Diät zu bleiben: im Internet nicht mehr Fast Food &#8220;fressen&#8221;, sondern gesünder ernähren und sich fitter fühlen.<br />
Die digitale Diät beginnt mit einigen unangenehmen Fragen und etwas später einem virtuellen Gewichtsindex.  Ein paar Fragen und ein kleiner Test, in dem sich der Leser fragen möge, wie schlimm es um seine Sucht stehe.<br />
- haben Sie schon einmal während der Autofahrt eine Textnachricht getippt?<br />
- Haben Sie schon einmal etwas getwittert, während Ihnen Ihr Kind vom Tag in der Schule erzählte?<br />
- Fühlen sich unsicher, wenn Sie für längere Zeit nicht online sind?<br />
- Haben Sie schon einmal gedacht, dass etwas nicht richtig passiert ist, wenn Sie es nicht auf Facebook, Twitter oder Google+ berichten?<br />
- Schauen Sie beim Gehen eher hoch und runter, anstatt nach links und rechts?<br />
Der virtuelle Gewichtsindex, der dann berechnet wird, ist nur ein spielerischer Wert, aber er zeigt, dass sich unsere Online-Sucht auf einem Kontinuum bewegt (und es stets noch schlimmer denkbar ist). Der berechnete Punktwert wird im Buch auch nicht bewertet, sondern dient als Ausgangspunkt für eine Reflexion und einen 28tägigen Fahrplan. In vier Stufen stellt Daniel Sieberg seine Diät vor, wobei betont wird, dass alles nur ein Angebot sei, dass man an vielen Stellen ein- und wieder aussteigen oder sich das Passende herauspicken könne.</p>
<ul>
<li><strong>Re:Think</strong> &#8211; ein kurzer Abschnitt als Reflexion über unsere Gesellschaft, über die technische Entwicklung, wie wir uns darin verändert haben und welche Auswirkungen Technik auf uns hat</li>
<li><strong>Re:Boot</strong> &#8211; virtuelles Gewicht messen, alle Geräte ausschalten und mal runterfahren.</li>
<li><strong>Re:Connect</strong> &#8211; Beziehungen auffrischen, auch die, die durch zuviel Technik gelitten haben und Geräte langsam wieder (einzeln) anschalten</li>
<li><strong>Re:Vitalize</strong> &#8211; auf &#8220;gesunde&#8221; Weise mit Technik leben und weiter die <em>digital diet</em> ausprobieren, bis es passt: experiment. mix &amp; match.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Taschenbuch kann man an einem (technikfreien&#8230;) Wochenende locker in einem Rutsch durchlesen.  Aber wird dann das 28-Tage-Programm nicht dadurch unglaubwürdig, wenn sowieso klar ist, dass an der Diät so viele Aspekte frei austausch- und kombinierbar sind? &#8211; Natürlich nicht, denn es geht Sieberg ja gerade um die Reflexion des eigenen Online-Handelns und im Anschluss daran um einen <em>selbstgefassten</em> Entschluss, die unzähligen Angebote und Verlockungen frei zielgerichtet zu nutzen &#8211; online und offline.<br />
ich hab&#8217;s gern durchgelesen. Direkt, d.h. 1-zu-1, umgesetzt habe ich es nicht. <em>But it made me think!</em><br />
Das Buch ist in amerikanischem Englisch locker geschrieben, hat 250 Seiten und kostet bei <a title="amazon: sieberg" href="http://www.amazon.de/gp/product/0307887383/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0307887383" target="_blank">amazon</a> €10,99.</p>
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		<title>Führung, Steuerung, Management (Rezension)</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2012/fuehrung-steuerung-management-rezension/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 19:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch &#8220;Führung, Steuerung, Management&#8220;, das von Hans-Günther Rolff herausgegeben wurde, nennt sich Orientierungsband. Mit allen Vorzügen: das ist es auch. Durch Klarheit und Systematik hilft die Beitragssammlung Schulleitern und Schulleitungsmitgliedern, sich in Aufgaben- und Verantwortungsbereichen (neu?) zu orientieren. Dem Argumentationshintergrund dieses Buchs kann man sich über den Umfang der einzelnen Kapitel nähern. Dabei wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch &#8220;<a title="amazon-Link" href="http://www.amazon.de/gp/product/3780010674/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=off-on-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3780010674" target="_blank">Führung, Steuerung, Management</a>&#8220;, das von Hans-Günther Rolff herausgegeben wurde, nennt sich Orientierungsband. Mit allen Vorzügen: das ist es auch. Durch Klarheit und Systematik hilft die Beitragssammlung Schulleitern und Schulleitungsmitgliedern, sich in Aufgaben- und Verantwortungsbereichen (neu?) zu orientieren.<span id="more-1197"></span></p>
<p class="alignleft size-full wp-image-1198" title="fuehr"><a title="Amazon-link" href="http://www.amazon.de/gp/product/3780010674/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=off-on-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3780010674" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1198" title="fuehr" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/12/fuehr.jpg" alt="" width="77" height="110" /></a><em><br />
</em></p>
<div>Dem Argumentationshintergrund dieses Buchs kann man sich über den Umfang der einzelnen Kapitel nähern. Dabei wird schnell deutlich, welchen Themen der Herausgeber am meisten Platz einräumt.<br />
Das Buch hat insgesamt 8 Kapitel.</div>
<div>1. Einführung: Schulleitung wird schwieriger und wichtiger zugleich (Bonsen/Rolff)</div>
<div>2. Leitung als Dreiklang (Rolff)</div>
<div>3. Delegation und Leadership (Huber/Rolff)</div>
<div>4. Schulleitung als Leadership (Schratz)</div>
<div>5. Schulleitung als Personalentwickler (Arnold)</div>
<div>6. Schulleitung als Unterrichtsentwickler (Bonsen)</div>
<div>7. Datengestützte Schulentwicklung (Rolff)</div>
<div>8. Schulleitung als Qualitätsmanagement (Huber)</div>
<div> </div>
<div>Das Buch ist 200 stark. Sechs Kapitel sind dabei um die 20 Seiten dick, während das 6. Kapitel zur Unterrichtsentwicklung mit 30 Seiten und das 7. Kapitel mit 40 Seiten deutlicher hervortreten: Die datengestützte Schulentwicklung ist zudem das einzige Kapitel, das mit einem umfangreichen Erfahrungsbericht aufwartet und damit deutlich lebhafter wird. Hier ist das Buch am konkretesten, am dichtesten am Schulleiter-<em>Handeln</em>. Das Ziel ist klar: Das Buch (und soweit ich sehen kann, auch weitere Bände der <a title="klett kallmeyer" href="http://www.friedrich-verlag.de/go/Fachb%FCcher/index.cfm?02E5027BBC305BD1C8C8A39E1692E17F" target="_blank">Gesamtreihe</a> &#8220;Schule weiterentwickeln – Unterricht verbessern&#8221; des Verlags) zielen an mehreren Stellen darauf ab, Schulleitungen und Kollegien bei der Erhebung und sinnvollen Nutzung von Daten zu unterstützen.<br />
Ansonsten sind alle Kapitel ganz im Sinne eines Orientierungsbandes sprachlich dicht und informationsreich. Im Buch rückt weniger die Handlungsanleitung in den Vordergrund (Know-How), sondern alle Autoren erläutern sinnvolle, moderne Teil-Konzepte gelingender Schulleitung. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse verbinden diese Konzepte mit einigen praktischen Beispielen, so dass stärker das große Ganze, das Know-Why in den Blick genommen werden kann. Vereinzelt finden sich kleine Boxen, die eine &#8220;Einladung zum Mitmachen&#8221; aussprechen, was den Gedankenfluß im konzentrierten Text angenehm auflockert. Jedes Kapitel zeigt mit stets ausführlichem Literaturverzeichnis die inhaltlichen Anknüpfungspunkte und zugleich umfangreiche Möglichkeiten weiterzulesen.</div>
<div>Hans-Günther Rolffs Buch &#8220;Führung, Steuerung, Management&#8221; ist bei Klett/Kallmeyer erschienen und wendet sich an Schulleiter und -leitungsmitglieder oder solche, die sich auf den Weg dorthin machen. Es kostet bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3780010674/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=off-on-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3780010674" target="_blank">Amazon</a> 21,95€.</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Bücher 2011</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/buecher-2011/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 10:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist so etwas wie ein Jahresrückblick. Es spiegeln sich Menschen darin, mit denen ich über diese Bücher gesprochen habe. Und viele Gedanken dieses Jahres. David Foster Wallace: Am Beispiel des Hummers Maryanne Wolf: Das lesende Gehirn Dietmar Bittrich: Achtung, Gutmenschen! Sabine Czerny: Was wir unseren Kindern in der Schule antun. &#8230;und wie wir das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so etwas wie ein Jahresrückblick. Es spiegeln sich Menschen darin, mit denen ich über diese Bücher gesprochen habe. Und viele Gedanken dieses Jahres.<br />
<span id="more-202"></span></p>
<p>David Foster Wallace: Am Beispiel des Hummers<br />
Maryanne Wolf: Das lesende Gehirn<br />
Dietmar Bittrich: Achtung, Gutmenschen!<br />
Sabine Czerny: Was wir unseren Kindern in der Schule antun. &#8230;und wie wir das ändern können<br />
Muriel Barbery: Die Eleganz des Igels<br />
Reinhold Miller: <a title="Selbstchoaching für SL" href="http://www.timo-off.de/2011/rezension-selbst-coaching-fur-schulleiter/">Selbst-Coaching für Schulleitungen</a><br />
Stéphane Hessel: Empört Euch!<br />
Stéphane Hessel: Engagiert Euch!<br />
Klaus Hurrelmann: Kinder stark machen<br />
Janne Teller: Krieg &#8211; Stell dir vor, er wäre hier<br />
Knoke/Durdel: <a title="Knoke Durdel Rezension" href="http://www.timo-off.de/2011/knokedurdel-steuerung-im-bildungswesen-rezension/">Steuerung im Bildungswesen</a><br />
Dubs: Die Führung einer Schule (<em>in Auszügen</em>)<br />
Nicolas Carr: Wer bin ich, wenn ich online bin<br />
L. Tolstoi: Kreuzersonate<br />
J. Zischke: <a title="Rezension" href="http://www.geistesblitz.de/2011/rezension-j-zischke-spazieren-5-kuhe-auf-einer-landstrase/" target="_blank">Spazieren fünf Kühe auf einer Landstraße</a><br />
<a title="Rezension" href="http://www.timo-off.de/2011/zugaenge-schulrecht/" target="_blank">G. Hoegg: SchulRecht! &#8211; Auf der Praxis für die Praxis<br />
G. Hoegg: SchulRecht! &#8211; Für schulische Führungskräfte</a><br />
René Borbonus: Respekt!<br />
David Foster Wallace: Kleines Mädchen mit komischen Haaren<br />
David Foster Wallace: <a title="Rezension auf wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Cantor:_Der_Jahrhundertmathematiker_und_die_Entdeckung_des_Unendlichen" target="_blank">Cantor &#8211; der Jahrhundertmathematiker und die Entdeckung des Unendlichen<br />
</a>Emile Cioran: Vom Nachteil geboren zu sein<br />
Heike Papenfuss: Lernen geht auch anders<br />
Gabor Steingart: Das Ende der Normalität<br />
Thomas Bernhard: Holzfällen. Eine Erregung<br />
Yann Martel: Schiffbruch mit Tiger<br />
David Foster: Schrecklich amüsant &#8211; aber in Zukunft ohne mich<br />
Scott Berkun: Bekenntnisse eines Redners<br />
Jessica Wilker: Das Einmaleins der Achtsamkeit<br />
H. Lungershausen: <a title="Lungershausen Neu in der Schulleitung" href="https://www.timo-off.de/2011/lungershausen-schulleitung-rezension/" target="_blank">Neu in der Schulleitung</a><br />
Peter Sloterdijk: Stress und Freiheit<br />
David Levithan: Das Wörterbuch der Liebenden<br />
Clemens J. Seitz: Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes<br />
Olaf-Axel Burow: Positive Pädagogik<br />
Hank Moody: God hates us all<br />
David Foster Wallace: In alter Vertrautheit<br />
Jörg Dräger: <a title="Dichter Denker Schulversager" href="http://www.timo-off.de/2011/dichter-denker-schulversager-rezension/">Dichter, Denker, Schulversager</a><br />
Valerie Cismak: Schulfrust<br />
Thich Nhat Hanh: ich pflanze ein Lächeln<br />
Peter Bieri: Wie wollen wir leben?<br />
Johanna Merhof: Heartcore &#8211; die Liebe ist ein Aufstand<br />
Albert Camus: Der Fremde<br />
Andreas Knaus: Ruhe da oben!<br />
Manfred Lütz: Irre! Wir behandeln die Falschen<br />
Gutsch/Leo: Sprechende Männer &#8211; Das ehrlichste Buch der Welt<br />
Brafman/Brafman: Click<br />
Françoise Sagan: Ein gewisses Lächeln<br />
<a title="Rezension beltz pocket" href="http://www.timo-off.de/2011/2x-beltz-pocket/">Roland Buhs: 41 Spickzettel für Lehrer<br />
Reinhold Miller: 39 Vorbereitungsstunden ohne Vorbereitung</a><br />
Ralf Rothmann: Junges Licht<br />
Gerhard Roth: Bildung braucht Persönlichkeit (<em>in Auszügen</em>)<br />
Wilhelm Schmid: Die Fülle des Lebens<br />
Peggy Mädler: Die Legende vom Glück des Menschen<br />
Marc Böhmann: Survival-Guide <a title="Schulpraktikum" href="http://www.timo-off.de/2011/schulpraktikum/" target="_blank">Schulpraktikum</a><br />
Julia Zange: Die Anstalt der besseren Mädchen<br />
Samuel Beckett: Warten auf Godot</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Filme &amp; Serien 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 10:23:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernsehen ist nicht mehr so meins, merke ich immer wieder. Es gab nur wenige Filme oder Serien, die ich 2011 gesehen hab. Vor allem nicht so richtig viele Filme. Dann schon lieber lesen oder schreiben. In der gesehenen Reihenfolge: Californication Season 1 Mad Men Season 1 Californication Season 2 Mad Men Season 2 Breaking Bad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fernsehen ist nicht mehr so meins, merke ich immer wieder.<br />
Es gab nur wenige Filme oder Serien, die ich 2011 gesehen hab. Vor allem nicht so richtig viele Filme.<br />
Dann schon lieber lesen oder schreiben.<br />
<span id="more-321"></span>In der gesehenen Reihenfolge:<br />
Californication Season 1<br />
Mad Men Season 1<br />
Californication Season 2<br />
Mad Men Season 2<br />
Breaking Bad Season 1<br />
Breaking Bad Season 2<br />
<a title="Schmetterling und taucherglock" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterling_und_Taucherglocke" target="_blank">Schmetterling und Taucherglocke</a><br />
<a title="Pontypool" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pontypool_%28Film%29" target="_blank">Pontypool</a><br />
Inception<br />
Californication Season 3<br />
Mad Men Season 3<br />
Breaking Bad Season 3<br />
The Source Code</p>
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		<title>Der Glückwunsch</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 15:28:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Glückwunsch ging ins neue Jahr. Ins Heute aus dem Gestern. Man hörte ihn sylvestern. Er war sich aber selbst nicht klar, Wie eigentlich sein Hergang war Und ob ihn die Vergangenheit Bewegte oder neue Zeit. Doch brachte er sich dar, und zwar Undeutlich und verlegen. Weil man ihn nicht so ganz verstand, So drückte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Glückwunsch ging ins neue Jahr.<br />
Ins Heute aus dem Gestern.<br />
Man hörte ihn sylvestern.<br />
Er war sich aber selbst nicht klar,<br />
Wie eigentlich sein Hergang war<br />
Und ob ihn die Vergangenheit<br />
Bewegte oder neue Zeit.<br />
Doch brachte er sich dar, und zwar<br />
Undeutlich und verlegen.</p>
<p>Weil man ihn nicht so ganz verstand,<br />
So drückte man sich froh die Hand<br />
und nahm ihn gern entgegen.</p>
<p>(Joachim Ringelnatz)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nachdenken über Nebentätigkeiten an der Schule</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 21:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Damals wurde ich überrumpelt. Frisch nach meinem Referendariat ging an meiner damaligen Schule ein Kollege in Pension, dessen Stelle ich übernahm. Mit den Worten: &#8220;Jeder macht hier bei uns etwas. Da Herr X jetzt nicht mehr da ist, kannst du ja nicht nur seine Stelle, sondern auch seinen Job übernehmen. Ist auch nicht viel. Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damals wurde ich überrumpelt. Frisch nach meinem Referendariat ging an meiner damaligen Schule ein Kollege in Pension, dessen Stelle ich übernahm. Mit den Worten: &#8220;Jeder macht hier bei uns etwas. Da Herr X jetzt nicht mehr da ist, kannst du ja nicht nur seine Stelle, sondern auch seinen Job übernehmen. Ist auch nicht viel. Du bist ab sofort <em>Medienbeauftragter</em>.&#8221;<br />
So hatte ich meine erste Aufgabe, die nicht zum Unterricht gehörte.<br />
Frechheit? Notwendigkeit? Kleines Übel, um kommunales Geld zu sparen? Gemeinschaft stiftender Anteil an den gesamten schulischen Tätigkeiten?  &#8230; Diese sogenannten Verwaltungstätigkeiten sind immer wieder Anlass, um sich als Lehrer darüber aufzuregen.<br />
Warum eigentlich?</p>
<p><span id="more-1166"></span>Auf <a title="twitter tweet von Herrn Larbig" href="https://twitter.com/#!/herrlarbig/status/148333104812134400" target="_blank">twitter</a> hatte ich einen kurzen Austausch mit <a title="Der Herr Larbig - super Blog! Lesen!!" href="http://herrlarbig.de/" target="_blank">Herrn Larbig</a>, der &#8220;Erstellen von Listen mit Praktikumsdaten (Praktikumsplatz, Betreuer), Erstellen/Versenden von Elterninformationen, Kopieraufträge…&#8221; als die nervigen Verwaltungstätigkeiten nannte und sich in einzwei Tweets über Schulverwaltungssoftware aufregte.</p>
<h3>Wie war denn das bei mir?</h3>
<p>Nach knapp zwei Wochen im Job als &#8220;<em>Medienbeauftragter</em>&#8221; wusste ich, dass dieser genau <span style="text-decoration: underline;">eine</span> Kerntätigkeit hat: sich um die Overhead-Projektoren der Schule und speziell den Austausch der Glühlampen darin zu kümmern. Das war mein Einstieg in die sog. Verwaltungstätigkeiten. Ich fand sie so sinnlos, ich habe das als so grundtief sinnlos empfunden. Denn Glühlampen wechseln, das konnte jeder. Wenn die Geräte einmal wirklich kaputt waren, dann konnte ich als öffentlich bekennender Elektrik-Tölpel sowieso nichts von Hand reparieren und hab&#8217;s dann einmal im Halbjahr in die Werkstatt gebracht.<br />
Als nächstes kam dann, den Raumplan für den Elternsprechtag zu erstellen.  Fragen wir mal anders herum: Was sind die ungeliebten Verwaltungstätigkeiten? Sind das alle Tätigkeiten, die <em>nicht</em> unmittelbar mit Unterricht zusammenhängen? &#8211; Also dann nur Unterricht vor- und nachbereiten, Unterricht durchführen. Klassenarbeiten. Gehört dazu. Konferenzen? Ja, &#8220;muss wohl sein&#8221;. Kopieren? Für meinen Unterricht: ja. Für andere oder gar Material, das <del></del>vom Ministerium angeordnet wurde? &#8230;Undsoweiter-undsoweiter. Ich ging damals im Kopf die &#8220;sonstigen Tätigkeiten&#8221; durch und ertappte mich bei einem hässlichen Gedanken und schämte mich zugleich vor mir selbst: ich war mir zu wichtig für kleinere Tätigkeiten in der Schule.</p>
<h3>Es ist unsere Schule</h3>
<p>Meine Sicht habe ich geändert, als ich Klassenlehrer war und nachmittags die wundervollen, stets gut gelaunten Reinigungsfrauen kennenlernte. Ich erfuhr vom Schulleiter, wie die Zeit berechnet wurde, die ihnen pro Raum, pro Quadratmeter zugeteilt wird. (Der Kampf um das günstigste Angebot ist knallhart.) Und als <span style="text-decoration: underline;">dann</span> eine Schülerin mit Absicht Müll auf den Boden warf: &#8220;Dafür sind ja die Putzfrauen da. Ich muss das nicht aufheben.&#8221; -</p>
<p>da wurde mir klar, dass es unsere Schule ist, zu der <span style="text-decoration: underline;">alle</span> dazu gehören. Alle, die die Schule betreten oder in irgendeiner Form dazu beitragen, dass sie so ist, wie sie ist. Jeder darin hat unterschiedliche Aufgaben, die alle miteinander verbunden sind. Aufgaben, die mit Respekt voreinander verteilt werden. Jeder leistet einen Teil zum gelingenden Ganzen. Diese Teile müssen transparent gemacht werden. Manche dieser sonstigen Tätigkeiten werden unter der Hand oder an unterschiedlcihen Stellen vergeben. Einige nehmen dabei richtig viel auf sich, andere machen nur den Medienbeauftragen&#8230; Eine Aufstellung, eine Auflistung mag helfen, das Bewusstsein hierfür zu wecken.<br />
Diese Tätigkeiten begegnen sich, berühren sich. Da ist der Schüler, der darauf achtet, den Klassenraum nicht unötig zu verschmutzen. Die ministerielle Verwaltung, die sorgsam mit schulischen Abfragen an die Schulleitung umgeht. Die Eltern, die sich auf Konferenzen vorbereiten. Wir sind gemeinsam hier &#8211; und wir sollten versuchen, an den Berührungspunkten es dem jeweils anderen leicht zu machen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Praktikum in der Schule</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/schulpraktikum/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 21:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Damals, während des Studiums, musste ich zwei mal 2 Wochen Praktikum in einer Schule absolvieren. Die Studienordnung sah eines am Gymnasium und eines an einer anderen Schule vor. Weitere Vorgaben oder begleitende Seminare gab es nicht. Ich wollte schon damals gerne Lehrer werden. Ich wollte unterrichten. Aber es hätte auch niemanden gestört, wenn ich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damals, während des Studiums, musste ich zwei mal 2 Wochen Praktikum in einer Schule absolvieren. Die Studienordnung sah eines am Gymnasium und eines an einer anderen Schule vor.<br />
Weitere Vorgaben oder begleitende Seminare gab es nicht.<br />
Ich wollte schon damals gerne Lehrer werden. Ich wollte unterrichten. Aber es hätte auch niemanden gestört, wenn ich mit den Hausmeistern im Keller Karten gespielt hätte.<br />
Das erste Praktikum war an einer Hauptschule, im Wesentlichen in einer 7. Klasse. Meine Lieblingsanekdote, zugleich der Tiefpunkt meines Lehrerlebens:<br />
<span id="more-1154"></span>Ein, zwei Unterrichtsstunden hatte ich in dieser Hauptschulklasse unter Aufsicht schon gegeben. Es waren ca. 20 Schüler/innen, von denen mindestens die Hälfte nicht zuverlässig deutsch sprach, ein Drittel war im Jahr zuvor sitzen geblieben, es gab zudem Quereinsteiger von der Realschule und die Mädchen kleideten sich um Aufmerksamkeit bemühend. Kurz und gut: In diesem Herbst sortierte sich die Klasse gerade neu.<br />
Der Schulleiter kam am Morgen auf mich zu und bat mich in der dritten Stunde diese Klasse in Mathe zu vertreten. Alleine. Nein, sie hätten keine Mathebücher dabei, aber hier sei deren Buch, dass sie nutzen. &#8220;Könnten Sie nicht&#8230;?&#8221;<br />
Und ich <del>Blödmann</del> sage übermütig zu, setze mich zwei Stunden ins Lehrerzimmer, bereitete eine Stunde vor und gehe gut gelaunt in den Raum, um als Praktikant mit schwer pubertierenden, nicht auf Mathematik vorbereiteten Schülern spontan im Thema weiter zu machen.<br />
Da das Studium bis zu diesem Zeitpunkt staubtrocken und praxisfern war, hatte ich kein Handwerkszeug, sondern nur meine Intuition und etwas guten Willen zu bieten. Alles nicht ausreichend. Nach 25 oder 30min schlugen Südfrüchte an der Tafel neben mir ein. ich kapitulierte und schickte die Klasse auf den Pausenhof.<br />
Unsicher ging ich zum Schulleiter, um zu berichten. Seine Reaktion? &#8220;Ja, ok. War nur ein Versuch.&#8221;<br />
Erst Jahre später begriff ich, was für eine Frechheit das war.</p>
<p>Am Gymnasium traf ich dann auf einen gelangweilten Mentor und lernte am Bild einer Referendarin die Unterschiede zwischen Alltag und Vorführstunde kennen. Hab ich Unterricht gegeben? Ja, zwei Stunden.</p>
<p>Kurz und schlecht: hätte ich nur aufgrund meiner Praktika (und meines Studiums) entscheiden wollen, ob ich Lehrer werde, wäre ich jämmerlich verloren gewesen.</p>
<h3>Wozu Praktikum?</h3>
<p>Um die Situation zu verbessern, müsste man überlegen, welche Funktion das Praktikum haben soll.</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Soll es die Theorie des Studiums mit der Praxis verbinden?</li>
<li>Soll es um Einblicke in den Alltag gehen?</li>
<li>Soll es die Entscheidung &#8220;<a title="Wunschberuf Lehrer" href="http://www.wunschberuf-lehrer.de/" target="_blank">Lehrer zu werden</a>&#8221; unterstützen oder im ungünstigen Fall aufzeigen, dass es doch nicht das Richtige ist?</li>
<li>Oder soll die Vorfreude erhöht werden, damit der Student motivierter durch die Uni-Zeit kommt?</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Ich glaube, dass es wichtig ist, einen tiefen Einblick in den Lehreralltag zu bekommen, um im Sinne der genannten Fragen, Reflexionsprozesse auszulösen. Die Entscheidung FÜR den Lehrerberuf müsste dabei schon gleich zu Beginn des Studiums qualitativ und bewusster getroffen werden.</p>
<h3>Zwei Ideen zum Praktikum</h3>
<p><strong>1.</strong> Den Praktikanten stärken<br />
<strong>2.</strong> In der Schule besser organisieren</p>
<p><strong>1.</strong> Will man den Studenten stärken, kann man auf die Uni hoffen. Im Rahmen von Bachelor/Master-Umstellung ist da auch einiges im Fluß und die Betreuung nimmt zu.<br />
Zur eigenen Vorbereitung gefällt mir das Buch &#8220;<em>Survival-Guide Schulpraktikum</em>&#8221; von Marc Böhmann &amp; Regine Schäfer-Munro (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3407627955/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3407627955">Amazon-Link</a>) sehr gut, weil es eine kleine Struktur liefert und den Fokus schärft: Was erwarte ich, was erwarten andere? Was kann man alles im Praktikum tun, was sollte man (wie) tun? -  Mir hätte so ein kleines, günstiges Buch damals sehr gefallen.</p>
<p><strong>2.</strong> Es ließen sich in der Schule inhaltliche Vorbereitungen treffen, so dass klar ist, was Praktikanten in der Schule sehen und machen. Auf so ein gemeinsam festgelegtes kleines Konzept könnten sich dann alle Lehrer und der Praktikant berufen. Es listet schlicht die Schritte auf, die der Praktikant in der Schule zu absolvieren hat. (Wer begrüßt? wer ist zuständig? In welchen Unterricht kann oder muss er gehen? Wie viele Stunden gibt ein Praktikant? Wie werden diese vor- und nachbereitet? Wie wird das Praktikum beendet?)<br />
So eine Übersicht dürfte alle Beteiligten entlasten.</p>
<h3>Und sonst noch.</h3>
<p>Auf Spiegel.de gibt es einen Buchauszug eines Lehrersohns (&#8220;<a title="erste Unterrichtsstunde" href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,803242,00.html" target="_blank">Immerhin hast du nicht geheult</a>&#8220;) und Kubiwahn hat seine erste Praktikumsstunde <a title="bismarck bei kubiwahn" href="http://www.kubiwahn.de/blogwahn/?p=1872" target="_blank">hier</a> gezeigt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Stand der Bildungsforschung (Bundesregierung)</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/stand-bildungsforschung/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 22:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD-Fraktion im Bundestag hat, in dieser Sache angeführt von Ernst-Dieter Rossmann und Oliver Kaczmarek, Mitte Oktober eine Kleine Anfrage zum &#8220;Stand der Bildungsforschung&#8221; an die Bundesregierung gestellt. Die Anfrage enthielt beachtliche 83 Fragen, so dass die übliche Beantwortungszeit von 14 Tagen verlängert wurde. Nun sind die Antworten der Bundesregierung verfügbar. Die 83 Fragen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD-Fraktion im Bundestag hat, in dieser Sache angeführt von Ernst-Dieter <a title="Rossmann, SPD" href="http://www.ernst-dieter-rossmann.de/" target="_blank">Rossmann</a> und Oliver Kaczmarek, Mitte Oktober eine Kleine Anfrage zum &#8220;Stand der Bildungsforschung&#8221; an die Bundesregierung gestellt. Die Anfrage enthielt beachtliche 83 Fragen, so dass die <a title="§104 BTGO Kleine Anfrage" href="http://www.gesetze-im-internet.de/btgo_1980/__104.html" target="_blank">übliche</a> Beantwortungszeit von 14 Tagen verlängert wurde. Nun sind die Antworten der Bundesregierung verfügbar.<br />
<span id="more-1136"></span></p>
<p>Die 83 Fragen der Kleinen Anfrage sind unterteilt in:</p>
<p>I. Stand der Bildungsforschung und Rahmenbedingungen in Deutschland (Fragen 1.-19.)<br />
II. Forschungsthemen und -projekte (20.-70.)<br />
III. Unterrichts- und Lehrerforschung (71.-83.)</p>
<p>Es wird auf den 32 Seiten der Antwort (<a title="Antwort auf kleine Anfrage &quot;Stand der Bildungsforschung&quot;" href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/077/1707776.pdf" target="_blank">PDF-Link</a>) deutlich, dass natürlich auch in der empirischen Bildungsforschung zwischen Bund und Ländern &#8220;Reibungsverluste&#8221; entstehen. (Frage<em>: Gibt es Überlegungen, eine kontinuierliche Bestandsaufnahme und stärkere Strukturierung der Bildungsforschung in Deutschland vorzunehmen? &#8211; </em>Antwort<em>: [Neben einer schriftlichen Bestandsaufnahme ist eine (TO)]&#8230; stärkere Strukturierung der Bildungsforschung in Deutschland (&#8230;) von Seiten der Bundesregierung insbesondere aufgrund der entsprechenden Verantwortlichkeiten der Länder nicht beabsichtigt.&#8221;</em>)<br />
Als derzeit wohl größtem Projekt nimmt das nationale Bildungspanel <a title="neps portal" href="https://portal.neps-data.de/" target="_blank">NEPS</a> selbstredend eine sehr große Rolle ein und wird an mehreren Stellen genannt.</p>
<p>Die Themenpalette ist sehr groß: das <a title="zib" href="http://www.bmbf.de/press/2966.php" target="_blank">ZIB</a>, internationale Bildungsforschung und ebensolche Studien, Übergänge, Inklusion, Weiterbildung, Hochschule, &#8230;  Etwas schlapp sind dann am Ende die Antworten zur Unterrichts- und Lehrerforschung, wo die Bundesregierung keine gesonderten Erkenntnisse nennt.<br />
Interessant ist die Palette der Antworten in Gänze für Einsteiger ins Thema dennoch, weil hier zu konkreten Fragen Standpunkte und Quellen in relativ kurzer Form gebündelt sind, d.h. vorliegende und geplante Publikationen und Links, wie z.B. den hauseigenen des BMBF zur empirischen <a title="http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/" href="http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/" target="_blank">Bildungsforschung</a>.</p>
<p>Öffentliche Stellungnahmen der Fraktionen (insbesondere der SPD-<a title="Bildungsausschuss spd fraktion" href="http://www.spd-fraktion.de/cnt/rs/rs_rubrik/0,,1990,00.html?agnr=32&amp;wp=17" target="_blank">Fraktion</a>) sind m.W. noch nicht erschienen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>2x Beltz Pocket (Rezension)</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/2x-beltz-pocket/</link>
		<comments>http://www.timo-off.de/2011/2x-beltz-pocket/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 22:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.timo-off.de/?p=1110</guid>
		<description><![CDATA[Wenn’s mal wieder schnell gehen muss&#8230; Im Beltz-Verlag gibt es eine neue Reihe: die Beltz-Pockets. Diese sind mit 96 Seiten schnell gelesen und passen im A6-Format in fast jede Tasche. Aber sind die auch nützlich? Zwei Stück davon hab ich mir mal angeschaut. - 39 Vorbereitungsstunden ohne Vorbereitung - 41 Spickzettel für Lehrer Es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn’s mal wieder schnell gehen muss&#8230;<br />
Im Beltz-Verlag gibt es eine neue Reihe: die Beltz-Pockets.<br />
Diese sind mit 96 Seiten schnell gelesen und passen im A6-Format in fast jede Tasche. Aber sind die auch nützlich?<br />
Zwei Stück davon hab ich mir mal angeschaut.<br />
<span id="more-1110"></span></p>
<p>- 39 Vorbereitungsstunden ohne Vorbereitung<br />
- 41 Spickzettel für Lehrer</p>
<p>Es ist ja oft Standard: &#8220;man müsste mal ein Vertretungsstundenkonzept&#8221; entwerfen. Und es gibt in der Tat schon einige Schulen, die<br />
a) Maßnahmen treffen, dass Lehrer weniger ausfallen,<br />
b) Absprachen getroffen haben, was geschieht, wenn ein Lehrer ausfällt und<br />
c) sinnvolles, vertiefendes, aufeinander aufbauendes oder gar weiterführendes Material für alle zugänglich gesammelt haben.<br />
(Eine Suche nach &#8220;<a title="Google Suche" href="http://www.google.de/search?q=Vertretungsstunden+konzept" target="_blank">Vertretungsstundenkonzept</a>&#8221; führt auf erste Ideen, z.B. in einer PDF hier: <a title="PDF gutsmuths Schule" href="http://www.gutsmuths-g.cidsnet.de/schule/vertretung.pdf" target="_blank">Beispiel</a>.)</p>
<p><a title="39 Vertretungsstunden" href="http://www.amazon.de/gp/product/3407627939/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3407627939" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1124 alignright" title="39 vertretungsstunden" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/11/9783407627933-193x300.jpg" alt="" width="118" height="184" /></a>Wenn die Fälle, wo diese Form der Arbeitserleichterung noch nicht organisiert ist, gibt es solche Büchlein &#8220;<a title="amazon link" href="http://www.amazon.de/gp/product/3407627939/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3407627939" target="_blank">39 Vertretungsstunden ohne Vorbereitung</a>&#8221; von Reinhold Miller.<br />
In drei gleichgroße Bereiche ist das Buch unterteilt: Überfachliches Lernen, soziales Lernen und das Lernen lernen. Für jede &#8220;Stundenidee&#8221; ist angegeben, welches Ziel erreicht werden soll, ab welcher Klassestufe sie genutzt (&#8220;ab 5.&#8221; bis &#8220;ab 9.&#8221;) werden kann, ob sie 45 oder 90min dauert und welches Material benötigt wird.<br />
Die Arbeitsblätter sind ggf. auch abgedruckt, aber in der A6-Größe des Buches so kaum austeilbar. Ein Link zum Download wäre hier vielleicht nützlicher gewesen.<br />
Die Stundenideen sind nett, pfiffig und schnell umsetzbar.<br />
Insofern: JA, die vorgestellten Ideen kann man nutzen, wenn es mal wieder schnell gehen muss. Man sollte sich bewusst sein, dass es dennoch Fast-Food ist und bleibt, anstatt genüsslicher, abgeschmeckter (mit Kollegen abgestimmter) Lernkost.</p>
<p><a title="41 Spickzettel" href="http://www.amazon.de/gp/product/3407627599/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3407627599" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1111" title="41 spickzettel" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/11/9783407627599-193x300.jpg" alt="" width="140" height="215" /></a><a title="41 spickzettel" href="http://www.amazon.de/gp/product/3407627599/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3407627599" target="_blank">41 Spickzettel für Lehrer</a> von Roland Buhs ist aus der selben beltz-pocket-Reihe. Es stellt ohne Einleitung oder Einführung 41 Methoden und Arbeitsformen in 6 Kapiteln vor: Anfangen, Einführen, Arbeiten, Kommunikation, Ergebnisse gewinnen und bearbeiten, Stundenabschlüsse.<br />
Der Inhalt dieses Buchs ist wahrlich ein Spickzettel: Inhalt aufs Kürzeste reduziert, damit man sich im stressigen Bedarfsfall an sie erinnert. Dabei (und das sagt man ja auch Schülern) ist das Erstellen eines Spickzettels die eigentliche Leistung: das für sich Wesentliche in eine (mit individueller Kurzsprache) erstellte Form bringen. Jeder &#8220;Spickzettel&#8221; von Roland Buhs ist gegliedert in Inhalte, Methoden und Weitere Zugänge. Bei der Lektüre kribbelt es sicher jedem neugierigen, wissbegierigen Pädagogen in den Fingern, diese Ideen einmal auszuprobieren. An vielen Stellen dachte ich, dass man bestimmte Methoden mal wieder wagen müsste, wenn es passt. Bei einigen Sätzen oder Begriffen war ich mit dem Spickzettel-Format allerdings überfordert. Da ist ein Spickzettel zu kurz (z.B. was ist &#8220;Akrostichon-Methode&#8221;, die nur als Begriff gelistet wird) und nur für den hilfreich, der mit der kurzen Zeile etwas verbindet, sich erinnert. Daher  meine Einschschätzung: Ein gutes Buch für erfahrenere Kollegen, die neugierig genug sind, sich mal wieder durch einen Spickzettel an frische Ideen erinnern zu lassen.</p>
<p>Beide Bücher sind im Beltz-Verlag erschienen, 96 Seiten stark und kosten je €6,50.</p>
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		<title>Muss ein Schulleiter Lehrer (gewesen) sein?</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 09:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Im schweizer Kanton Zürich können zukünftig auch Personen Schulleiter werden, die zuvor kein Lehrer gewesen sind. Bei diesem Thema gehen die Wogen sofort und unmittelbar hoch. Der örtliche Lehrerverband hat erwartungskonform protestiert. Erstaunlicherweise äußerte sich der Schulleiterverband im NZZ-Artikel positiver, wenngleich undifferenziert. Mal schauen&#8230; Was spräche dagegen? - Ein Schulleiter, der nicht als Lehrer ausgebildet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im schweizer Kanton Zürich können zukünftig auch Personen Schulleiter werden, die zuvor kein Lehrer gewesen sind. Bei diesem Thema gehen die Wogen sofort und unmittelbar hoch. Der örtliche Lehrerverband hat erwartungskonform <a title="Protest vppd zh" href="http://www.vpod-zh.ch/sektionen/ansicht/article/referendum-gegen-die-managerisierung-der-volksschule.html?tx_ttnews[backPid]=34&amp;cHash=df9d8c050c" target="_blank">protestiert</a>. Erstaunlicherweise äußerte sich der Schulleiterverband im <a title="NZZ-Artikel" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/schulleiter_muessen_nicht_mehr_unbedingt_lehrer_sein_1.13318820.html" target="_blank">NZZ-Artikel</a> positiver, wenngleich undifferenziert.<br />
Mal schauen&#8230;<br />
<span id="more-1092"></span></p>
<h3>Was spräche dagegen?</h3>
<p>- Ein Schulleiter, der nicht als Lehrer ausgebildet ist oder gearbeitet hat, hat es sicher etwas schwieriger, sich in die besondere Arbeitsweise und das Tätigkeitsfeld einzudenken. Wenn ich Lehrer dazu privat befrage, dann wird die Besonderheit des pädagogischen Arbeitsfelds betont. Das sei eben <em>anders</em>. (&#8220;Schule ist keine Sockenfabrik.&#8221; <a title="vpod gegen managerisierung" href="http://www.vpod-zh.ch/sektionen/ansicht/article/referendum-gegen-die-managerisierung-der-volksschule.html" target="_blank">vpod-zh</a>) D.h. Schule beansprucht für sich, eine andere Führung und Leitung zu benötigen als Unternehmen außerhalb von Schule. Nur wer unterrichtet hat, versteht, worum es hier geht und wie besonders Unterricht und Schule ist.<br />
- Es gibt in fast allen Fällen eine kleine bis mittlere Unterrichtsverpflichtung für Schulleiter. Die Unterrichtsverpflichtung ist natürlich kein Beitrag, um die Versorgung an der Schule aufrechtzuerhalten. Sondern vielmehr soll sichergestellt sein, dass der Schulleiter fachlich, didaktisch und generell &#8220;am Ball bleibt&#8221; und weiß, worüber er spricht. Dies wäre mit unerfahrenen Schulleitern nicht aufrecht zu erhalten. Übrigens ist das Feld der unerfahrenen Lehrer ja auf gleiche Weise <a title="Lehrerfreund" href="http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/quereinsteiger-lehrer/" target="_blank">vermint</a>.<br />
- Ein Schulleiter muss seine Kolleginnen und Kollegen fachlich unterstützen können und auch bewerten, sogar über Laufbahnen und Karrieren entscheiden. Die Basis für Beurteilungen und Gespräche wird zumindestens am Anfang dünn, wenn der Schulleiter nie unterrichtet hat.</p>
<h3>Was spräche dafür?</h3>
<p>- Zunehmend weniger Lehrer wollen Schulleiter werden. (Zeitschrift &#8220;Beruf:Schulleitung&#8221; Juni 2008, <a title="b:sl Juni 2008 pdf" href="http://www.beruf-schulleitung.de/pdf/bslnummer3SC.pdf" target="_blank">PDF</a>) In den ministeriellen Ausschreibungen sieht man immer mehr Zweit- und Drittausschreibungen, weil nicht genügend Bewerber vorhanden sind. Ist Schulleitung mit den heutigen Anforderungen nicht mehr attraktiv für Lehrer?<br />
- Leiten kann man lernen. (nebenbei: eine Haltung, die für die Schulleitung notwendig ist, nicht so unmittelbar) Branchenfremde Leitungen gibt es außerhalb von Schule überall: der Fußballtrainer, der kein guter Fußballer war, der Leiter eines Industriebetriebs, der selbst nicht &#8220;geschraubt&#8221; hat,&#8230; -Ach, dieser Vergleich ist schwierig, Denn eine Schule, eine Klasse ist kein Fußballteam, ist keine Produktion. Dennoch: es gibt überfachliche Kompetenzen, die einen Leiter ganz gleich an welchem Ort zu einer guten Führungskraft machen.<br />
- Das Rollenbild von und die Erwartungen an Schulleitung haben sich in den letzten Jahren so sehr gewandelt, dass immer mehr von &#8220;Management&#8221; die Rede ist. Aus zahlreichen Ecken wird seit vielen Jahren von der Übertragung von Management-Modellen in den Bereich Schule und Schulqualität gesprochen. (exemplarisch z.B. <a title="kurzrezension Buhren-Artikel" href="http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/co/service/lektuere/co_07/co_07_80.html" target="_blank">Buhren</a> oder <a title="Die Führung einer Schule" href="http://www.amazon.de/gp/product/3515087613/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3515087613" target="_blank">Dubs</a>, die auf Malik und das St.Galler <a title="st galler managemtmodell" href="http://de.wikipedia.org/wiki/St._Galler_Management-Modell" target="_blank">Managementmodell</a> rekurrieren). Große Schulen werden geleitet, geführt &#8220;in Anlehnung&#8221; an große Unternehmen. Wenn 100 Lehrkräfte und über 1000 Schüler im schulischen Betrieb organisiert, versorgt werden, dann muss die Schulleitung, die aus mehrern Personen besteht, den Finanzen, der Organisationsstruktur, dem Personal einen Rahmen, einen Halt und eine Ausrichtung geben. Ist das nicht (vorsichtig formuliert) &#8220;in der Nähe&#8221; von Management? Die Schulmanagement-<a title="Schulmanagement" href="http://www.timo-off.de/2011/schulmanagement-studium/" target="_blank">Studiengänge</a> wachsen vielleicht nicht zu Unrecht.<br />
- Interessant in dem ganz oben genannten Presseartikel war die nicht näher ausgeführte Zustimmung des Schulleiterverbands. Auf deren <a title="Meldung des VSLZH (PDF)" href="http://www.vslzh.ch/00000095cd1053701/00000099280b0a10a/0000009f980d20706.html" target="_blank">Internetseite</a> ist eine kleine Meldung zu finden, die &#8220;flankierende Maßnahmen&#8221; fordert: eine Schulleitungs-Ausbildung, die &#8220;das Schwergewicht auf pädagogisches Wissen und schulrelevante Fragen&#8221; legt. Da die Schulbehörde dort die Schulleiter bestimmt, sehe man keine Gefahren.</p>
<h3>Ein Fazit?</h3>
<p>Ein entschiedenes sowohl/als auch&#8230;<br />
Je größer die Schule, desto eher kann ich mir einen &#8220;artfremden&#8221; Schulleiter vorstellen. Aufgrund der steigenden Fülle an Aufgaben, entfernt er sich offensichtlich vom Unterricht. Auch Leitung einer <em>Schule</em> kann man lernen.<br />
An der kleinen Grundschule, in der gefühlt fast alle alles machen, wird das hingegen nicht umzusetzen sein. Hier wird der Schulleiter weiterhin etwas mehr unterrichten und nicht nur dadurch mehr Kollege sein.<br />
Ja, auf die Größe könnte es ankommen. Eine konkrete Zahl mag ich dennoch nicht nennen.</p>
<p>Ja, ich sehe eine weitere &#8220;Managerisierung&#8221; der Schulleitung auf uns zu kommen.<br />
Ein anderes Wort für diesen Prozess wäre &#8220;Professionalisierung&#8221;.</p>
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		<title>Im Falle von&#8230; (die Datei)</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 20:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines Tages. In ferner Zukunft. Oder leider plötzlich. Es ist gut, dass wir diesen Tag nicht kennen. Ich will noch lange hier sein. Allerdings: jeder von uns. Wir alle. Es wird diesen einen Tag geben. Dann sind wir nicht mehr da. Aber unsere virtuellen Konten leben weiter. Was ist damit? &#8211; Und der ganze Bankenkram? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines Tages. In ferner Zukunft. Oder leider plötzlich.<br />
Es ist gut, dass wir diesen Tag nicht kennen. Ich will noch lange hier sein. Allerdings: jeder von uns. Wir alle.<br />
Es wird diesen einen Tag geben. Dann sind wir nicht mehr da.</p>
<p>Aber unsere virtuellen Konten leben weiter. Was ist damit? &#8211; Und der ganze Bankenkram? Wissen die, die es dann nutzen müssen, wie alles läuft und wo die Unterlagen liegt?<br />
Kein leichtes Thema. Aber eine <strong>Erleichterung</strong>, wenn man es vorbereitet hat.<em><br />
</em></p>
<h3><span id="more-1075"></span></h3>
<p><em>(Über den <a title="unclutterer incase of" href="http://unclutterer.com/2011/08/16/creating-an-in-case-of-file/" target="_blank">unclutterer</a>-Blog bin ich auf die &#8220;in case of&#8230;&#8221;-Idee gestoßen und ein Tweet, der leider inzwischen gelöscht wurde, regte mich an, das Folgende zu veröffentlichen.)</em></p>
<h3><em></em>Warum eine &#8220;Im Falle von&#8230;&#8221;-Datei?</h3>
<p>Nein, es ist kein letzter Wille. Zudem ist es kein Testament.<br />
Es ist eine Hilfe für die, die ich liebe. Es ist eine Möglichkeit, ihnen den &#8220;nervigen Kleinkram&#8221; leichter zu machen, wenn es wahrscheinlich schwer ist. Mein persönlicher Ansatzpunkt waren mehrere anstrengende Wochen vor Jahren, in denen ich meinen zuvor gestorbenen (und geliebten) Vater mit nicht druckreifen Schimpfwörtern bedachte. Denn er hinterließ mir und meiner Mutter reichlich unorganisierten, nervigen Papierkram, Online-Konten, Fragen zu Bank-Zugängen und Versicherungsärgernisse.<br />
Eine Zusammenfassung an <em>einem</em> Ort hätte vieles leichter machen können.<br />
Wenn ich das mache, ist das dann zu viel geplant, verplant? (Die Wirkung auf andere ist mir egal.) Nein, es ist eine Form, sich um geliebte Menschen zu kümmern. Und zwar zu einem Zeitpunkt, wo ich es kann.</p>
<h3>Was kommt rein?</h3>
<p>ich habe mich beschränkt auf:<br />
- Online-Zugänge, Cloud-gespeichertes, Web-Konten (Flickr und Konsorten)<br />
- Finanzen (Konten, Karten, Zugänge, Nummern und How-to&#8230;)<br />
- Versicherungen (und: wie reicht man Arzt-Rechnungen von Verstorbenen ein?)<br />
- Telefon, WLAN und die Verträge dazu<br />
- Zeitschriften- &amp; Magazin-Abos, Mitgliedschaften</p>
<p>Kurz und gut, alles das, was man kündigen kann und muss. Und alles, das im Netz die eigene Existenz nicht überdauern soll.</p>
<h3>Wie lange dauert das?</h3>
<p>Der Anfang ist nicht ganz leicht. In der Tat habe ich mich einige Wochen davor gedrückt. Weil es mir als viel Arbeit erschien. Weil es an die eigene Sterblichkeit erinnert. Weil ich mich ungern mit solchen formalen Dingen abgebe. Weil ich die Situation, in der es jemand liest, nicht denken will.<br />
Aber: nachdem ich die obigen 5 Spiegelstriche als Kapitelüberschriften aufgeschrieben hatte, nachdem ich erst einmal angefangen hatte die ersten Teile aufzuschreiben, war nach zwei Abenden mit wenigen Stunden (fast) alles beisammen. Es geht erstaunlich zügig. Denn viel nachzudenken ist da ja nicht. Man muss es halt &#8220;nur&#8221; aufschreiben. Hilfreich sind beim Aufspüren relevanter Einträge übrigens die Kontoauszüge: wohin wird regelmäßig Geld überwiesen oder abgebucht?</p>
<p>Macht irgendwie nicht viel Freude, diese Arbeit.<br />
Aber das Gefühl danach ist es wert.</p>
<p title="dead mans switch">Die Aktualisierungen, wenn sich etwas ändert, dauern dann nur wenige Minuten.<br />
Online-Services (wie in dieser langen <a title="liste" href="http://www.thedigitalbeyond.com/online-services-list/" target="_blank">Übersicht</a>) mag ich nicht recht trauen. In Amerika gibt es sogar ein <a title="Video zum Buch" href="http://www.youtube.com/watch?v=0_xV9UfCLXA" target="_blank">Buch</a> zum Thema.</p>
<h3>Wie soll man diese Datei aufbewahren?</h3>
<p>Diese &#8220;Im Falle von&#8230;&#8221;-Datei darf in keine anderen Hände als in die dafür bestimmten. Es gibt einen Ort, den die Personen, die es angeht, kennen. (Nein, liebe Hacker, auf meinem Rechner und auf meinen Netzfestplatten ist die Datei nicht zu finden.) Und es gibt einen zweiten Ort, den ich einer weiteren Person mitgeteilt habe. Diese doppelte Absicherung fühlt sich besser an.</p>
<h3>Warum warten?</h3>
<p>Genau.<br />
Warum wartest du, auch eine Datei anzulegen?</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>ich bin schon wieder Off</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 14:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Abschied aus (fast) allen sog. &#8220;social networks&#8221;. Wann immer einer meiner Bekannten oder Freunde, mich nach online-Phänomenen fragte, kam ich mir wie der Igel im Märchen vor. &#8220;ick bün al dor!&#8221; (ich bin schon da!) rief ich, wenn sie sich neu anmeldeten. Im Prinzip hab ich mich bei allem eingetragen: Facebook, Google+, foursquare, xing, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mein Abschied aus (fast) allen sog. &#8220;social networks&#8221;.</em><br />
Wann immer einer meiner Bekannten oder Freunde, mich nach online-Phänomenen fragte, kam ich mir wie der <a title="Hase und Igel (Märchen)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Hase_und_der_Igel" target="_blank">Igel im Märchen</a> vor. &#8220;ick bün al dor!&#8221; (ich bin schon da!) rief ich, wenn sie sich neu anmeldeten.<br />
Im Prinzip hab ich mich bei allem eingetragen: Facebook, Google+, foursquare, xing, linkedin, get-Amen, diaspora, 3 twitter-Accounts, mehrere Blogs, ein paar Newsletter,&#8230;  &#8211; und nun ist relativ viel Ruhe.<br />
Denn viel ist nicht mehr geblieben: Ein twitter-Account, ein Blog.<br />
Im Universum der Hunderten von Millionen von facebook- und Google+-Nutzern ist ein Austritt, eine Abmeldung unbedeutend. ich weiß.<br />
Dennoch ein kurzer Rückblick. Eine Beichte. Ein Unbehagen.</p>
<p><span id="more-1045"></span>Es begann mit <strong>Google+</strong>. Natürlich war ich als einer der ersten drin.<br />
Aber ich war ratlos, was ich jetzt auf Google+ Neues machen könnte. Denn ich hatte ja mit facebook einen ähnlichen Kreis, eine ähnliche Struktur, um kurze Texte oder Links mit etwas mehr Platz als bei twitter darzustellen. (Ja, ok, und ein paar nette Google-Feature&#8230;) Aber ich war drin &#8211; und wusste nicht, warum. Was war jetzt hier in diesem Netzwerk anders?<br />
Dann kamen die Wochen des <strong>Facebook</strong>-bashings und spontan meldete ich mich hier ab. Die permanente Nutzer-<del>Verarsche</del>Verunsicherung mit immer neuen Knöpfen, Einstellungen und merkwürdigen AGB. Nein, ich hatte genug von diesem Kram.</p>
<p>Den Gedanken</p>
<blockquote><p> &#8221;und was ist, wenn du das Ehemaligentreffen zum 20-jährigen Abitur organisieren willst oder wenn dich jemand von früher finden will?&#8221;</p></blockquote>
<p>warf ich beiseite.  -  ich werde finden und man wird  mich weiterhin finden.</p>
<p>Schließlich flogen<br />
- zahlreiche RSS-Feeds und Newsletter<br />
- xing (&#8220;Wie im Fitnessstudio: ich bin Mitglied, aber ich gehe nicht mehr hin.&#8221;)<br />
- linkedin (&#8220;Warum hatte ich mich da eigentlich angemeldet?&#8221;)<br />
- Amen. (&#8220;Cool, aber wie viele ernsthafte Meinungen kann man eigentlich haben?&#8221;)<br />
- foursquare (&#8220;nettes Spiel, aber ich nutze das so selten. Bringt keinen Spaß mehr.&#8221;)<br />
- diaspora (&#8220;Nun hab ich so lange gewartet, bis es vorzeigbar wurde. Aber ach nö.&#8221;)<br />
- &#8230;<br />
raus.</p>
<p>Es war ein Gefühl, das sich von Abmeldung zu Abmeldung verstärkte. Ich spürte erstaunlicheweise, wie mir die Abschiede gut taten. Ich musste mir um weniger Dinge Gedanken machen, weniger überlegen, wo ich jetzt was schreiben, posten, liken oder melden sollte. ich spürte, dass das Angebot an solchen Communities so dermaßen groß geworden war, dass mich diese Dienste permanent beschäftigten und ich überall das dem Netzwerk Passende schreiben wollte. Ich verlor das Gespür, an diesen Orten richtig aufgehoben zu sein. Lobo hat Recht, wenn er schreibt, dass die Trennung zwischen Internet und Reallife künstlich ist. Denn das Internet ist eh überall, es umgibt uns. Es sind die Überfülle von Diensten, diese Dauerpräsenz von Freundschaftsanfragen und &#8220;unglaublich wichtigen Neuigkeiten&#8221;, die mich mürbe machten.</p>
<p>Ist es denn ein information <a title="clay shirky" href="http://www.web2expo.com/webexny2008/public/schedule/detail/4817" target="_blank">overload</a>? Nein, da ist noch viel Platz, sehr viel Lesehunger und Wissensdurst. Ist es ein Reset der Filter? Ja, vielleicht.</p>
<p>Was ist mit den ganzen losen &#8220;Freunden&#8221;, &#8220;Followern&#8221;, die man &#8220;verliert&#8221;?<br />
<em>(Lieber Leser, denk dir jetzt  eine philosophisch-soziologische Abhandlung über die Abgrenzung von &#8220;Freunden&#8221;, &#8220;Followern&#8221;, &#8220;Netzwerk-Bekannten&#8221;, &#8220;seelisch-gedanklichem Gleichklang&#8221;, &#8220;ähnlichen Interessen auf Spezialgebieten&#8221;, &#8220;Abonnenten&#8221; und über die Fragen, mit wem du gerne ein Bier trinken gehst, wen du anrufst, wenn er Geburtstag hat oder wenn&#8217;s dir mies geht und wer dir eigentlich beim Umzug hilft, die Waschmaschine mit &#8216;runter zu tragen.)</em></p>
<p>Zugleich mit jedem &#8220;Daten-Skandal&#8221;, wenn Server gehackt wurden, wuchs dieses grundsätzlich ungute Gefühl. Dass da etwas nicht geklärt ist. Die Art und Weise, wie wir diese Anwendungen nutzen, wo diese Dinge wie lange in welcher Form herumliegen. Nein, ich stimme <a title="&quot;Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.&quot;" href="http://gawker.com/5419271/google-ceo-secrets-are-for-filthy-people" target="_blank">Eric Schmidt</a> nicht zu und werde auch kein Anhänger von post-privacy.<br />
Und was ist eigentlich das dahinter liegende Bedürfnis, das sich im Umgang mit diesen Dingen zeigt? (Ich habe noch keine abschließende Antwort gefunden.) Erreichen wir das ausschließlich über diese Netzwerke? Erreiche ich das ausschließlich über diese Netzwerke?<br />
Dass ich nun wieder andere Dinge finde und auch suche, mag sehr viele Gründe haben. Kleine, große und schöne. Öffentliche und private.</p>
<p>Es bleiben nun nur noch dieses <a title="natürlich musste ich mir diese Domain holen." href="http://www.ich-bin-off.de/" target="_blank">Blog</a> und ein twitter-Account.</p>
<p>Warum diese geblieben sind und wie lange diese bleiben, davon vielleicht ein anderes Mal.</p>
<p>Fürs Erste bin ich Off.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>What it&#8217;s like</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 20:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.timo-off.de/?p=221</guid>
		<description><![CDATA[oder: kleine Entmystifizierung einer Einrichtung (insp. by kubiwahn) &#8220;Das Ministerium hat xy entschieden.&#8221; &#8211; &#8220;ich hab im Ministerium angerufen und die sagen&#8230;&#8221; Wenn ich in der Schule Kollegen vom Ministerium reden hörte, dann klang das oft so, als wäre das ein einziger großer Korpus, von dem man nur als &#8220;dem Ministerium&#8221; sprechen konnte. Man sprach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder: <em>kleine Entmystifizierung einer Einrichtung (insp. by <a title="kubiwahn macht Artikel mit der Überschrift &quot;5min Schulleitung&quot;" href="http://www.kubiwahn.de/blogwahn/?tag=schulleitung" target="_blank">kubiwahn</a>)</em><br />
&#8220;Das Ministerium hat xy entschieden.&#8221; &#8211; &#8220;ich hab im Ministerium angerufen und die sagen&#8230;&#8221;<br />
Wenn ich in der Schule Kollegen vom Ministerium reden hörte, dann klang das oft so, als wäre das ein einziger großer Korpus, von dem man nur als &#8220;<span style="text-decoration: underline;">dem</span> Ministerium&#8221; sprechen konnte. Man sprach nicht mit &#8220;Herrn Müller&#8221; oder &#8220;Frau Meier&#8221; vom Ministerium. Sondern man sprach mit &#8220;dem Ministerium&#8221;.<br />
Ebenso waren Besuche von Menschen aus dem Ministerium immer etwas ganz besonderes in der Schule.<br />
Nun bin ich also selbst dort. &#8220;Und wie ist es?&#8221;<br />
Ein ganz bescheidener, kleiner erster Einblick:<br />
<span id="more-221"></span></p>
<p>Im Ministerium&#8230;<br />
&#8230; arbeiten ganz normale Menschen, mit echten Namen.<br />
&#8230; gibt es im Allgemeinen keine Ferienzeiten. (nagut, aber dafür Urlaub.)<br />
&#8230; arbeiten oft Menschen, die schon &#8216;mal Lehrer, Schulleitungsmitglied oder Schulleiter waren.<br />
&#8230; arbeiten zum Glück auch Experten mit anderem beruflichen Hintergrund. (Verwaltung, IT, Rechtsabteilung,usw.)<br />
&#8230; gibt es Büros.<br />
&#8230; arbeiten Menschen, die Dinge verändern, mitgestalten wollen.<br />
&#8230; ist man auch auf politische Entscheidungen angewiesen und oft sogar von ihnen abhängig.<br />
&#8230; trifft man auf Menschen, die schneller und auf andere, die wiederum gründlicher arbeiten.<br />
&#8230; dauern Abstimmungsprozesse manchmal länger, weil unterschiedliche Aspekte und Interessen berücksichtigt werden.<br />
&#8230; geht einiges dann auch wunderbar schnell.<br />
&#8230; gibt es großartige Kollegen, die nicht auf die Uhr, sondern auf gute Ergebnisse schauen.<br />
&#8230; ist man manchmal ein Ventil für Lehrer aus der Schule.<br />
&#8230; kann man mit einer schnellen Hilfe und einem freundlichen Wort Menschen in der Schule überraschen.<br />
&#8230; lernt man viel über Schule und Schulen, Bildung und Bildungspolitik.<br />
&#8230; gibt es immer &#8216;was zu tun.<br />
&#8230; arbeitet man in einem anderen Rhythmus als in der Schule.<br />
&#8230; schreibt man viel und liest man viel.<br />
&#8230; gibt es <a title="umlaufmappe" href="http://www.google.de/search?q=umlaufmappe" target="_blank">Umlaufmappen</a>.</p>
<p><em> (to be continued in &#8220;Fließtext&#8221;.)</em></p>
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		<title>Erfahrung als Lehrer</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/erfahrung/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 17:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank McCourt schreibt in seinem Buch &#8220;Teacher Man&#8221; (dts: Tag und Nacht und auch im Sommer) über seine Zeit als Lehrer an einer High-School. Ganz am Ende des Buchs spricht er mit einer Lehramtsanwärterin, die ihn fragte, ob er ihr einen Rat geben könne. Der Vorlauf zum dann folgenden Zitat ist mir zu konfrontativ. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frank McCourt schreibt in seinem Buch &#8220;Teacher Man&#8221; (dts: <a title="amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3442737508/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442737508" target="_blank">Tag und Nacht und auch im Sommer</a>) über seine Zeit als Lehrer an einer High-School. Ganz am Ende des Buchs spricht er mit einer Lehramtsanwärterin, die ihn fragte, ob er ihr einen Rat geben könne.<br />
Der Vorlauf zum dann folgenden Zitat ist mir zu konfrontativ. Er vergleicht das Klassenzimmer und die Situation mit der eines Boxers, eines Stierkämpfers. Doch dann kommt eine sehr schöne Passage <span id="more-1023"></span></p>
<p><strong>über Erfahrung.</strong></p>
<blockquote><p>Aber wenn man durchhält, lernt man mit der Zeit die Tricks. Es ist alles andere als leicht, aber <strong>Sie müssen sich im Klassenzimmer wohl fühlen können.</strong> (&#8230;)<br />
Das Klassenzimmer ist ein Ort höchster Dramatik. (&#8230;)<br />
Nach ein paar Jahren wachsen Ihnen Antennen. Sie merken es, ob Sie sie erreicht oder abgeschreckt haben. Das ist Chemie. Psychologie. Instinkt. Sie sind mit den Kindern zusammen, und solange Sie Lehrerin bleiben wollen, gibt es kein Entrinnen.<br />
Hoffen Sie nicht auf Hilfe von Menschen, die dem Klassenzimmer entflohen sind, von den Höhergestellten. Die sind immer gerade beim Mittagessen oder denken an Höheres.<br />
Sie sind immer mit den Kindern allein.<br />
Ah, es klingelt. Tschüs. Finden Sie heraus, was Sie lieben, und tun Sie es.</p></blockquote>
<p>(Frank McCourt: Teacher Man. (2005) dt.: Tag und Nacht und auch im Sommer. 2005, S. 328f.)</p>
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		<title>Offener Geburtstagsbrief an die 45min-Stunde</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/offener-geburtstagsbrief-an-45min-stunde/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 16:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe 45-Minunten-Unterrichtsstunde, wir kennen uns jetzt schon so lange, so dass ich die persönliche Anrede im Du wage. Lass mich mit einer großen Entschuldigung beginnen. Denn ich habe Deinen 100. Geburtstag vergessen&#8230; Ja, denn vor 100 Jahren, genauer: am 22. August 1911 wurdest Du per Erlass vom Minister der geistlichen- und Unterrichtsangelegenheiten August Trott zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe 45-Minunten-Unterrichtsstunde,</p>
<p>wir kennen uns jetzt schon so lange, so dass ich die persönliche Anrede im <strong>Du</strong> wage.<br />
Lass mich mit einer großen Entschuldigung beginnen. Denn ich habe Deinen 100. Geburtstag vergessen&#8230;<br />
Ja, denn vor 100 Jahren, genauer: am 22. August 1911 wurdest Du per Erlass vom Minister der geistlichen- und Unterrichtsangelegenheiten <a title="august trott zu solz" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=August_von_Trott_zu_Solz" target="_blank">August Trott zu Solz</a> in ganz Preußen ins Leben gerufen.<br />
Er schrieb in seinem <a title="Erlass trott zu solz 45min Stunde" href="http://bbf.dipf.de/kataloge/bibliothekskatalog/digibert.pl?id=BBF0838908&amp;c=529" target="_blank">Runderlass</a>:</p>
<p><span id="more-1012"></span></p>
<blockquote><p>Ich bestimme daher, dass an allen höheren Lehranstalten die Dauer der Unterrichtsstunde allgemein auf 45min festzusetzen ist.</p></blockquote>
<p>Und damit warst Du da. Ein Wunschkind warst Du nicht. Denn man wollte damals mehr Stunden (&#8220;Lektionen&#8221;) in den Vormittag stecken können. Man versprach sich bessere Konzentrationsfähigkeit, denn der Unterricht am Nachmittag galt als minderwertig. Weil die &#8220;Kürzeststunden&#8221; aus rein organisatorischen Gründen eingeführt worden waren, war Dein Nutzen, liebe 45min-Stunde, früh umstritten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Diese Kurzstunde ist kein Ideal. Und so ist die Halbtagsschule als das anerkannt, was sie wirklich ist, nämlich ein übler Notbehelf.&#8221;<br />
(zit. nach Martina Jahn, <a title="sachsen ganztägig lernen" href="http://www.sachsen.ganztaegig-lernen.de/GetFile.aspx?aliaspath=%2fSachsen%2fLSDokumente%2f26_11_Martina+Jahn_Vortrag_pdf" target="_blank">Vortrag Rhythmisierung</a>, PDF)</p></blockquote>
<div>
<div>
<p>Dennoch! Du hast Dich durchgesetzt! Wie um alles in der Welt hast du das geschafft?</p>
<p><strong>In anderen Ländern</strong> sind deine Geschwister anders: In Österreich gibt es 50min-Stunden, in Frankreich 55min, in England und USA 60min.<br />
Du hast es bis in unsere Hirne, unsere Biorhythmen geschafft. Ich erinnere mich an mein Referendariat, meine ersten Stunden, wo ich verzweifelt darum rang, meine geplanten Ziele und das Verhalten meiner Schüler in <span style="text-decoration: underline;"><strong>dein Korsett</strong></span> zu pressen. Es musste alles in 45 Minuten stattfinden, damit die Ausbilder, die mich besuchten &amp; beobachteten, glauben konnten, dass ich Unterricht in Dich fügen kann. Es musste immer passen! <strong>Alles in Dich, alles in 45 Minuten.</strong> &#8211; Die Begrüßung, der Impuls, die Arbeitsphasen, die Zeitpuffer, die große Erkenntnis in den Köpfen, die Lernziele, die Kompetenzen und schlußendlich die Reflexion und die Ankündigung der Hausaufgabe. Damit bloß nicht das Pausenklingeln alles unterbricht. Damit bloß kein Leerlauf entstünde. Zwei Minuten zu früh fertig? Undenkbar, &#8220;da hätte man ja noch&#8230;&#8221; Oder gar zwei Minuten in die Pause hinein? Unmöglich, &#8220;denn die Schüler wollen doch&#8230;&#8221;</p>
<p>Ich lernte &#8211; ganz tief in mir drin &#8211; bald intuitiv in Deiner Einheit zu denken, zu planen, Lernprozesse zu Deinem Beginn (&#8220;<em>Ding-Dang-Dongg&#8230;</em>&#8220;) zu initiieren, immer flexibel zu bleiben, Dinge einzuschieben oder verkürzen zu können, um das ganze Geschehen kurz vor deinem Ende (&#8220;<em>Ding-Dang-Dongg&#8230;</em>&#8220;) wieder zu unterbrechen. Um nach einer kurzen oder langen Pause im nächsten Klassenraum Lernen erneut in Dich zu fügen.<br />
Heute wenden sich Schulen von Dir ab, planen im 60- oder 90min-Takt. Also -</p>
<p><strong>Was soll ich dir zu deinem Hundertjährigen Schuljubiläum wünschen, liebe 45min-Unterrichtsstunde?</strong><br />
Ein langes Leben? Nein.</p>
<p>Ich wünsche Dir, dass Du dich veränderst und Dich ans Lernen anpasst.<br />
Nicht umgekehrt.</p>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fachkonferenzen als schlafende Riesen</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/fachkonferenzen-als-schlafende-riesen/</link>
		<comments>http://www.timo-off.de/2011/fachkonferenzen-als-schlafende-riesen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 15:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das so mit Zitaten ist: ein jeder schreibt beim Vorgänger ab. Für das folgende Zitat fand ich an unglaublich vielen Stellen immer nur &#8220;Hans-Günter Rolff, 1998&#8243;. Aber nie den Veröffentlichungstitel oder geschweige denn die Seite. Es hat einige Zeit gedauert, aber nun habe ich eine verlässliche Quelle, mit der ich das das schöne Zitat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das so mit Zitaten ist: ein jeder schreibt beim Vorgänger ab.<br />
Für das folgende Zitat fand ich an unglaublich vielen Stellen immer nur &#8220;Hans-Günter Rolff, 1998&#8243;. Aber nie den Veröffentlichungstitel oder geschweige denn die Seite.<br />
Es hat einige Zeit gedauert, aber nun habe ich eine verlässliche Quelle, mit der ich das das schöne Zitat von den Fachkonferenzen als schlafenden Riesen belegen kann:</p>
<p><span id="more-1003"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<blockquote>
<div>&#8220;Fachgruppen [oft auch zitiert als: "Fachkonferenzen, auch Fachschaften genannt, sind...", Anm. T.O.] sind die am besten bekannten und am weitesten verbreiteten innerschulischen Arbeitsgruppen. Sie stellen so etwas dar wie schlafende Riesen der Schulentwicklung.<br />
Sie <strong>schlafen</strong>, weil sie normalerweise nur einmal pro Schulhalbjahr tagen und dann nur die nötigsten Organisationsfragen klären,<br />
und sie sind <strong>Riesen</strong>, weil sie über ein großes Potenzial zur Unterrichtsverbesserung verfügen.<br />
Von ihrem Potential her bilden sie die ideale Arbeitsstruktur für die Entwicklung, Realisierung und Evaluierung der pädagogischen Qualitätsarbeit &#8211; aber nur wenn sie mehr sind als Routineveranstaltungen, die zweimal im Jahr tagen und nur die nötigsten Geschäfte klären.&#8221;</div>
</blockquote>
<div> </div>
<div>Die überall zitierte Quelle &#8220;Rolff 1998&#8243;  konnte ich nicht verifizieren. (<em>Kann das jemand</em>?). Aber <a title="Fachkonferenz als schlafender Riese" href="http://books.google.de/books?id=a_91igf0u_0C&amp;lpg=PA9&amp;ots=aIiy89qXmA&amp;lr&amp;pg=PA83#v=onepage&amp;q&amp;f=false" target="_blank">hier</a> ist das Zitat zu finden: Rolff, Hans-Günter (2007): Studien zu einer Theorie der Schulentwicklung. Weinheim, Basel: beltz, S. 83-84 </div>
</div>
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		<title>Eine Klassenarbeit zu zweit schreiben</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/1-klassenarbeit-2-schueler/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 15:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Hefte raus. Klassenarbeit.&#8221; Die Situation ist allgemein bekannt. Wenn die Klassenarbeit ansteht, erhält jede Schülerin, jeder Schüler das eigene Heft, bei einigen Schülern setzt sich Angstschweiß auf der Stirn ab. Dann die Klassenarbeitszettel verteilt. (&#8220;Erst umdrehen, wenn ich es saaa-gee!&#8221;) und dann für eine Stunde oder mehr ist es ruhig, hat es ruhig zu sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Hefte raus. Klassenarbeit.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Situation ist allgemein bekannt. Wenn die Klassenarbeit ansteht, erhält jede Schülerin, jeder Schüler das eigene Heft, bei einigen Schülern setzt sich Angstschweiß auf der Stirn ab. Dann die Klassenarbeitszettel verteilt. (&#8220;Erst umdrehen, wenn ich es saaa-gee!&#8221;) und dann für eine Stunde oder mehr ist es ruhig, hat es ruhig zu sein. Warum eigentlich?</p>
<p>Kann man <strong>Klassenarbeiten</strong> auch <strong>zu zweit schreiben</strong> lassen?</p>
<p>Ich hab es ausprobiert.</p>
<p><span id="more-990"></span></p>
<h3>Warum habe ich zu zweit schreiben lassen?</h3>
<p>Naiver Leichtsinn. In zwei unterschiedlichen Klassen im 6. und 7. Jahrgang habe ich eine Klassenarbeit zu zweit schreiben lassen. <span style="text-decoration: underline;">Eine</span> einzige Arbeit von den im Jahrgang geforderten. Noten für den einzelnen Schüler hatte ich ja genug: Unterrichtsbeiträge, Tests, Referate und normalen Klassenarbeiten.</p>
<p>Partnerarbeit ist im Unterricht eine gängige Arbeitsform. Es gibt in der Schule, als auch später immer wieder Arbeitsmomente, in denen eine Gruppe für eine Leistung bewertet wird. Ja und es kam mir so künstlich vor, dass in den Lern- und Arbeitsphasen ganz natürlich geredet wird und in der Klassenarbeit war jede Zusammenarbeit, jedes Gespräch verboten. Ich glaub, so waren damals die Gedanken.</p>
<p>Zum Gerechtigkeitsaspekt habe ich mir damals nur am Rand etwas notiert. Wenn man anfängt und dabei alle Bedenken bedenken will, kommt man gar nicht zur Umsetzung.</p>
<h3>Darf man das?</h3>
<p>ich muss gestehen, dass ich keine abschließende Antwort gefunden habe. Weder das <a title="Schulgesetz Sh" href="http://schulrecht-sh.de/schulgesetz/index.htm" target="_blank">Schulgesetz</a> hier im Norden, noch die <a title="lehrpläne SH" href="http://lehrplan.lernnetz.de/" target="_blank">Lehrpläne</a> äußern sich eindeutig, ob eine Klassenarbeit zwingend alleine geschrieben werden muss. Ohne viel nachzudenken, habe ich es den Klassen angekündigt und einfach gemacht.</p>
<p>Maik wirft <a href="http://riecken.de/index.php/2011/09/klassenarbeiten-eigenverantwortliche-schule-nds/">hier</a> übrigens einen Blick auf die niedersächischen Möglichkeiten, Anzahl und Art der Klassenarbeiten zu gestalten.</p>
<h3>Wie lief die Durchführung?</h3>
<p>Den Schülern habe ich entschlossen vom Vorhaben erzählt und einen Info-Zettel herausgegeben, der noch mit zusätzlichen Informationen an die Eltern versehen war. Die Paare wurden gelost. Denn jeder wollte mit den Klassenbesten oder seinem Freund zusammenarbeiten, der dann aber wieder mit einem anderen zusammenarbeiten wollte&#8230; usw. Die Neugier und die Aussicht, in einer Klassenarbeit reden zu dürfen, überwog bei den Schülern. Insofern war das Losen i.A. kein Problem.</p>
<p>Dann wurde die Situation vorab einige Male geprobt und Strategien zum gemeinsamen Vorgehen erarbeitet. (&#8220;Wie wollt ihr zusammenarbeiten? wollt ihr euch spezialisieren? Wie wird am Ende gegenseitig kontrolliert?&#8221; etc.)</p>
<p>Die Durchführung der Klassenarbeit selbst war dann ein Kinderspiel, wenngleich es schwer war, die richtige Länge der Arbeit festzulegen. Die Schüler waren entspannter als bei einer normalen Arbeit, trotzdem wurde sehr konzentriert gearbeitet.</p>
<h3>Effekte?</h3>
<p>Die Note der Arbeit wurde von allen zur Kenntnis genommen. &#8220;Stress&#8221; am Ende des Schuljahres gab es keinen, denn die Notenfindung ließ sich ja wie gehabt transparent gestalten.</p>
<p>Weil der Stress für die Schüler deutlich geringer war, war die Klassenarbeit zu zweit auch in den folgenden Schuljahren ein dauerhafter Wunsch von Schülern, die das schon erlebt hatten. Sie hatten erlebt, &#8220;dass das geht&#8221;: sich auf eine Arbeit zu zweit vorbereiten, sie gemeinsam zu schreiben und sich auch die Note zu teilen.</p>
<h3>Würde ich das wieder machen?</h3>
<p>Die Erfahrung als solche war sehr positiv. Ich würde allerdings auf keinen Fall wieder einen &#8220;heimlichen&#8221; Alleingang machen, sondern Fachkonferenz- und sogar den Schulleiter vorab informieren. Denn falls es Eltern<del>proteste</del>nachfragen geben sollte, wäre ich dann auf der abgesicherten Seite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>(Dieser Artikel stellt lediglich einen Erfahrungsbericht und keine Empfehlung dar.)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was man für den Beruf eines Schulleiters braucht</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/beruf-eines-schulleiters/</link>
		<comments>http://www.timo-off.de/2011/beruf-eines-schulleiters/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 13:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Was man für den Beruf eines Schulleiters braucht: - Eine intellektuelle Wissbegierde für das Unverhergesehene, - die Einstellung, Krise als Norm und Flexibilität als Vergnügen zu verstehen - das unstillbare Empfinden eines durch nichts gerechtfertigten Optimismus, - ein völliges Ausschließen von Paranoia und Selbstmitleid. (Tim Brighouse, zit. nach M. Schratz in: Schule leiten lernen, Friedrich-Verlag)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was man für den Beruf eines Schulleiters braucht:</p>
<ul>
<li>- Eine intellektuelle Wissbegierde für das Unverhergesehene,</li>
<li>- die Einstellung, Krise als Norm und Flexibilität als Vergnügen zu verstehen</li>
<li>- das unstillbare Empfinden eines durch nichts gerechtfertigten Optimismus,</li>
<li>- ein völliges Ausschließen von Paranoia und Selbstmitleid.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>(Tim <a title="Brighouse portrait" href="http://www.guardian.co.uk/education/2007/apr/24/schools.uk" target="_blank">Brighouse</a>, zit. nach M. Schratz in: Schule leiten lernen, Friedrich-Verlag)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Artikel &#8220;Kreative Methoden &amp; schulische Öffentlichkeitsarbeit&#8221; erschienen</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/artikel-kreative-methoden/</link>
		<comments>http://www.timo-off.de/2011/artikel-kreative-methoden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 15:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[In der aktuellen Ergänzungslieferung des Handbuchs &#8220;Öffentlichkeitsarbeit macht Schule&#8221; ist von mir ein Artikel erschienen. Das Handbuch kann hier beim Carl Link Verlag bestellt werden. (Die Zielsetzung und die inhaltliche Ausrichtungen des Handbuchs stellt einer der Herausgeber an dieser Stelle demnächst vor!) Meinen Artikel &#8220;Mit kreativen Arbeitsmethoden zu neuen Ideen in der Öffentlichkeitsarbeit&#8221; darf ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Ergänzungslieferung des Handbuchs &#8220;Öffentlichkeitsarbeit macht Schule&#8221; ist von mir ein Artikel erschienen.<br />
Das Handbuch kann <a href="http://shop.wolterskluwer.de/wkd/shop/shop,1/oeffentlichkeitsarbeit-macht-schule,978-3-556-01044-0,carl-link-verlag,1132/">hier beim Carl Link Verlag</a> bestellt werden. (Die Zielsetzung und die inhaltliche Ausrichtungen des Handbuchs stellt einer der Herausgeber an dieser Stelle demnächst vor!)<br />
Meinen Artikel <em>&#8220;Mit kreativen Arbeitsmethoden zu neuen Ideen in der Öffentlichkeitsarbeit&#8221;</em> darf ich mit freundlicher Genehmigung des Verlags auch hier im Blog veröffentlichen.</p>
<p><span id="more-974"></span></p>
<p>Der Artikel ist mit <a href="http://scribd.com" title="scribd" target="_blank">Scribd</a> eingebettet und kann heruntergeladen werden.</p>
<p><iframe id="doc_62779" src="http://www.scribd.com/embeds/65040485/content?start_page=1&amp;view_mode=list&amp;access_key=key-2ev2t7y89s8hhesd5dej" frameborder="0" scrolling="no" width="100%" height="600" data-auto-height="true" data-aspect-ratio="0.707514450867052"></iframe><script type="text/javascript">// <![CDATA[
  (function() { var scribd = document.createElement("script"); scribd.type = "text/javascript"; scribd.async = true; scribd.src = "http://www.scribd.com/javascripts/embed_code/inject.js"; var s = document.getElementsByTagName("script")[0]; s.parentNode.insertBefore(scribd, s); })();
// ]]&gt;</script></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hallo Google, www.ich-bin-off.de</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/www-ich-bin-off-de/</link>
		<comments>http://www.timo-off.de/2011/www-ich-bin-off-de/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 17:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Info]]></category>
		<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo kommt eigentlich mein Name her? Es sollen ostpreußische Wurzeln sein. (Mein Ururur-irgendwas besaß eine Sargmanufaktur in Ostpreußen. Krisensicheres Geschäft) Aber ich hab noch nicht herausfinden können, was der Name bedeutet (hat). Ahnenforschung ist ein Thema, wenn ich mal in Rente gehen sollte. Oder danach. Nun, jedenfalls für meinen Nachnamen kann ich nix. O-doppel-F. Off. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo kommt eigentlich mein Name her?<br />
Es sollen ostpreußische Wurzeln sein. (Mein Ururur-irgendwas besaß eine Sargmanufaktur in Ostpreußen. Krisensicheres Geschäft) Aber ich hab noch nicht herausfinden können, was der Name bedeutet (hat). Ahnenforschung ist ein Thema, wenn ich mal in Rente gehen sollte. Oder danach.<br />
Nun, jedenfalls für meinen Nachnamen kann ich nix. O-doppel-F. Off. Ich bin Off.<br />
Als netzaffiner Mensch gehören mir daher www.timo-off.de und <a title="ich bin Off" href="http://www.ich-bin-off.de" target="_blank">http://www.ich-bin-off.de</a>.<br />
Und auch sonst im Leben, abseits des Internets ging mit diesem Namen alles glatt. Bis Google+ mir das nicht mehr glaubte.<br />
<span id="more-964"></span><br />
Denn heute früh beschwerte sich Google, dass eine Prüfung ergeben hätte&#8230;<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-966" title="so sieht Google das." src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-2011-09-14-um-05.08.47.jpg" alt="" width="732" height="360" /><strong>Was nun?</strong><br />
1. ich finde Google seit langem und immer noch gut. Ich mag die Produkte, ich nutze sie.<br />
2. Mit dem Klarnamenzwang habe ich an dieser Stelle kein Problem. Google+ ist freiwillig. Die <a title="Andrew Bunner" href="https://plus.google.com/u/0/103429767916333774260/posts/GiYKZop6Wtu" target="_blank">Vehemenz</a> mit der Google gegen &#8220;Sünder&#8221; vorgeht, ist etwas befremdlich. Da wünsche ich mir mehr Gelassenheit.<br />
2. Google+ zu kündigen kommt nicht in Frage. Zumal dann auch der Google-Reader und der Picasa-Zugang weg ist. (Warum ist das eigentlich so?)<br />
3. Personalausweis einscannen? Finde ich etwas übertrieben. also habe ich&#8230;<br />
4. auf der <a title="Google Profil verifizieren." href="http://www.google.com/support/profiles/bin/request.py?hl=de&amp;contact_type=name_appeal&amp;rd=1" target="_blank">Verifikationsseite</a> eine optionale Angabe gewählt. (Twitter macht das <a title="twitter verifizieren." href="https://support.twitter.com/articles/313322-das-neue_twitter-uber-verfizierte-konten" target="_blank">nur für Berühmtheiten</a>.)</p>
<blockquote><p><strong>Links im Web (Optional)</strong>:<br />
Geben Sie einen Link zu einer seriösen Website an, auf der unter diesem Namen auf Sie Bezug genommen wird. Beispielsweise: Facebook, LinkedIn, ein Studentenverzeichnis einer Schule bzw. Universität oder ein Zeitungsartikel.</p></blockquote>
<p>und nun heißt es warten, ob sich Google+ vor dem 17.09. meldet oder ob man mich aussperrt.<br />
Es klingt so, als würden die von mir verlinkten Seiten jetzt händisch (?) verifiziert. (Hallo Googler!) Ich fänd es allerdings erstaunlich aufwändig.<br />
Mich würde ja zudem noch interessieren, warum mein Name nicht den Regeln entspricht. Hat da jemand Erfahrungen?</p>
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		<title>So ändert man ein ganzes Schulsystem</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 05:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorab: Meine Überschrift verspricht viel zu viel Allgemeinheit. ich will den Gedanken dennoch einmal für mich klären. Wie ginge das, ein ganzes System zu ändern? Über Michael Fullans Artikel &#8220;Big ideas behind a whole system reform&#8221; und &#8220;The Fundamentals of a Whole-System Reform&#8221; und meine letzten Artikel bin ich auf diesen Gedanken gestoßen. Fullan bezieht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab: Meine Überschrift verspricht viel zu viel Allgemeinheit.<br />
ich will den Gedanken dennoch einmal für mich klären. Wie ginge das, ein ganzes System zu ändern?</p>
<p>Über Michael Fullans Artikel &#8220;<a title="Fullan big ideas" href="http://www.cea-ace.ca/education-canada/article/big-ideas-behind-whole-system-reform" target="_blank">Big ideas behind a whole system reform</a>&#8221; und &#8220;<a title="PDF: Whole System Reform" href="http://www.michaelfullan.ca/Articles_09/WholeSystemReform.pdf" target="_blank">The Fundamentals of a Whole-System Reform</a>&#8221; und meine letzten <a href="http://www.timo-off.de/2011/dichter-denker-schulversager-rezension/">Artikel</a> bin ich auf diesen Gedanken gestoßen. Fullan bezieht sich in seiner Reform auf Ontario, Kanada. Zentrale Arbeiten, also Tests spiele dabei eine wichtige Rolle. D.h. in seinem Ansatz geht es nicht um eine &#8220;Ken-Robinson-<a title="&quot;What we need -- and the word's been used many times during the course of the past few days -- is not evolution, but a revolution in education. This has to be transformed into something else.&quot;" href="http://www.ted.com/talks/sir_ken_robinson_bring_on_the_revolution.html" target="_blank">Revolution</a>&#8220;.<br />
Dennoch ein Blick!<br />
<span id="more-879"></span></p>
<p>Fullan bezieht sich auf Ontario. Das ist relativ klein &#8211; im Vergleich zu Deutschland. Ontario ist bei einer Zahl von ca. 1,4Mio <a href="http://www.edu.gov.on.ca/eng/educationFacts.html" target="_blank">Schülern</a> in etwa mit Bayern oder Baden-Württemberg <a title="zahl der schüler bundeslang" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/03/PD10__105__211,templateId=renderPrint.psml" target="_blank">vergleichbar</a>.</p>
<blockquote><p>The moral and political purpose of whole-system reform is ensuring that everyone will be affected for the better, starting on day one of implementing the strategy. The entire system should show positive, measurable results within two or three years.<br />
(Fullan, <em>The Fundamentals of Whole-System Reform</em>, p.1)</p></blockquote>
<p>Jeden erreichen, vom ersten Tag an, d.h. auch jeden Lehrer, jeden Schulleiter, ja sogar jeden in der Schulverwaltung. So dass in relativ kurzer Zeit bessere Ergebnisse erzielt werden. Denn darum wird es gehen. Dass die Schüler &#8220;besser&#8221; werden, schließlich: zu einem je individuell bestmöglichen Abschluss gelangen.</p>
<blockquote><p>Whole-system reform means focusing on a small number of core policies and strategies, doing them well as a set, and staying the course by not being distracted. It must be politically driven by leaders at the very top [...]. But these leaders also must understand, embrace, and participate deeply in implementation by putting in place a set of fundamental whole-system-reform strategies.<br />
(<em>ebenda</em>.)</p></blockquote>
<p>Fullan nennt dann sechs Grundlagen.</p>
<ol>
<li>develop the entire teaching profession</li>
<li>focus on a small number of ambitious priorities</li>
<li><em>a two-way street between instruction and assessment</em></li>
<li>distributive coordinated leadership at all levels of the system is key</li>
<li>establish a focused, mostly nonpunitive, comprehensive, relentless intervention strategy</li>
<li>use money to drive reform only in the service of the previous five fundamentals.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ganz gleich, welche Reform oder Revolution man nun anstrebt &#8211; ich bin sicher, dass der Weg ein ähnlicher sein wird. (Nehmen wir einmal den dritten Punkt explizit raus, um die Diskussion noch mit allen Beteiligten weiterführen zu können.)</p>
<p>Was wäre eine andere Strategie? &#8230;im Kleinen anfangen. Das heißt: &#8220;Ich in meinem Klassenraum&#8221; und &#8220;wir in unserer Schule&#8221; und &#8220;wir in unserem Netzwerk&#8221; und dann &#8220;wir alle&#8221;. Dieser Weg wird allerdings sehr lange dauern. Sehr lange. Er wird ganz gewiss für Erfolgs- (und Glücks-)Erlebnisse im Kleinen sorgen! Und diese Ideen, diese Anfänge im Kleinen, die muss es immer und immer wieder geben. Doch die Chancen stehen gut, dass das im Kleinen bleiben wird. - Nehmen wir als Beispiel: einen selbstverständlichen Unterricht mit modernen elektronischen Geräten, der junge Menschen noch besser auf eine veränderte Arbeitswelt nach einem <a title="beat doebeli Übersicht" href="http://wiki.doebe.li/Beat/WieSollDieSchuleAufDenLeitmedienwechselReagieren" target="_blank">Leitmedienwechsel</a> vorbereitet. (Belassen wir es bei dieser schwammigen Vorstellung ohne Konkretheit.) Eine bottom-up-Strategie wird Jahre, vielleicht Jahrzehnte dauern. Gute Pflänzchen werden hier und dort sprießen, schlechte würden andernorts weitergepflegt.<br />
Ich glaube, solche Veränderungen werden von oben durchgesetzt werden (müssen). Mit einem klaren &#8220;Commitment&#8221; (wie man heute so sagt) von der politischen Leitung, die in alle Ebenen hineinträgt. Mit dem Mut, vom ersten Tag an <em>jeden</em> Schüler erreichen zu wollen und ebenso das Ziel, <em>alle</em> Lehrer fortzubilden und auch die Verwaltung nicht auszunehmen. Weiterhin: eine Kommunikation, die nur nur sehr wenige Prioritäten nennt und die jeder versteht.<br />
Herausfordernd bliebe dann am Ende noch (und nicht zu knapp), wie man mit denen umgeht (&#8220;<em>focused, mostly nonpunitive, comprehensive, relentless</em>&#8220;), die nichts ändern wollen&#8230;</p>
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		<title>Dichter, Denker, Schulversager (Rezension)</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 20:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstaunlich, dass ich mich mit der Rezension des Buchs &#8220;Dichter, Denker, Schulversager &#8211; Gute Schulen sind machbar / Wege aus der Bildungskrise&#8221; so schwer tue. Woran könnte es liegen? Denn das Buch war in Normalzeit gelesen. Zunächst die beiden honorigen Autoren: Jörg Dräger und Klaus von Dohnanyi. Jörg Dräger hat die ersten 170 Seiten geschrieben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstaunlich, dass ich mich mit der Rezension des Buchs &#8220;<a title="Dichter Denker Schulversager jörg dräger" href="http://www.amazon.de/gp/product/3421045291/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3421045291" target="_blank">Dichter, Denker, Schulversager</a> &#8211; Gute Schulen sind machbar / Wege aus der Bildungskrise&#8221; so schwer tue. Woran könnte es liegen? Denn das Buch war in Normalzeit gelesen.<br />
Zunächst die beiden honorigen Autoren: Jörg Dräger und Klaus von Dohnanyi. Jörg Dräger hat die ersten 170 Seiten geschrieben, Klaus von Dohnanyi ein &#8220;politische Gebrauchsanweisung&#8221; auf den letzten 40 Seiten. Von Dohnanyi, SPD-Mitglied, hat zahlreiche politische Ämter bekleidet, u.a. war er Bundeswissenschaftsminister unter Willy Brandt, Mitglied des Kabinetts von Helmut Schmidt und Erster Bürgermeister von Hamburg.<br />
<a title="wikipedia Jörg Dräger" href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Dr%C3%A4ger" target="_blank">Jörg Dräger</a> (*1968), parteilos, war zwischen 2001 und 2008 in Hamburg Wissenschafts- bzw. Gesundheitssenator. Seit 2008 ist er <a title="Bertelsmann" href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-2447F40F-FB1B2E39/bst/hs.xsl/2090.htm" target="_blank">Vorstand</a> im Bereich Bildung der Bertelsmann-Stiftung. Das macht es schon etwas kniffliger, aber nicht schwierig. Die Bertelsmann-Stiftung ist&#8230;<br />
<span id="more-874"></span></p>
<p>&#8230;eine, nein, <span style="text-decoration: underline;">DIE</span> große Stiftung im Bildungsbereich. Ganz gleich, was man zu ihr schreibt, man wird auf Menschen treffen, die die Arbeit der Stiftung schätzen oder ablehnen.<br />
Zum Buch. Die deutsche <em>Bildungsmisere</em> also. Wieder einmal. Und was man am Bildungssystem ändern muss. Nicht könnte, sondern aus Sicht der <a title="amazon link zum buch" href="http://www.amazon.de/gp/product/3421045291/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3421045291" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-922" title="Link zu Amazon" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/09/draegerbuch.jpg" alt="" width="96" height="154" /></a>Autoren ändern <span style="text-decoration: underline;">muss</span>.<strong></strong> Das Buch &#8220;Dichter, Denker, Schulversager&#8221; ist für Leser, die sich für Bildungspolitik und die großen Stellschrauben interessieren. Sowohl Dräger als auch von Dohnanyi zeigen, was im Bildungssystem aus ihrer Sicht schief läuft und was eigentlich getan werden sollte. Wer hingegen konkrete Tipps für seine kleine Schule erwartet, wird nicht befriedigt. Wer ein klares Bekenntnis zu einer zuweilen streitbaren Position lesen will, wer damit umgehen kann, dass Studien im &#8220;Viertelseiten-Takt&#8221; die Argumente untermauern und wer vor einem appellatorischen, wiederholten &#8220;wir müssen&#8221; nicht zurückschreckt, erfährt Anregungen, die eigene Sicht vielleicht zu überdenken.<br />
Mit einigen Interviews machte Jörg Dräger unlängst <del>auf das Buch</del> auf sich aufmerksam. (z.B. mit der These &#8220;<a title="welt interview dräger" href="http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article13571200/Die-Struktur-der-Schulen-ist-letztlich-egal.html" target="_blank">Die Struktur der Schulen ist letztlich egal.</a>&#8220;) Aber nur wenn jemand klar Position bezieht, können wir sehen, wo wir stehen, können wir erkennen, was wir wollen oder was wir ablehnen. In Jörg Drägers Buch gibt es acht Kapitel, die in kleinere Abschnitte unterteilt sind. Jedes Kapitel endet mit dem Abschnitt &#8220;Der Wandel ist machbar&#8221;, was die Inhalte zusammenfasst und Impulse zur Umsetzung liefert.<br />
Hab ich mich hier auch am Inhalt schwer getan? Ja, stellenweise, denn viele Ansätze sind keine schnellen, einfachen Lösungen, sondern würden länger (v.a. länger als eine Legislaturperiode&#8230;) dauern. Das macht die Schwerpunkte seiner Ideen so groß, so weitreichend, dass die Umsetzung ein riesiger (politischer, gesellschaftlicher) Kraftakt wäre: z.B. ungleiche Bezahlung der Lehrer (u.a. in Abhängigkeit von Leistung, d.h. auch &#8220;gutes Abschneiden der Schüler&#8221;), ein bundesweites Programm zur Entwicklung von 1000 Magnetschulen in sozialen Brennpunkten, ein kostenfreies <em>erstes</em> Kita-Jahr (bei Verdoppelung der Kita-Plätze), Stipendien für Lehramtsanwärter mit Migrationshintergrund, stärkere Transparenz über erzielte Ergebnisse (mit einem neidischen Blick auf Australien oder <a title="schoolview data colorado" href="http://www.schoolview.org/index.asp" target="_blank">in Colorado</a>(!)) undundund. Belege für seine Ideen liefert Dräger in zahlreichen aktuellen Studien und Beispielen. Gleichwohl: es bleibt eine riesengroße Kiste an Ideen, die zuerst (wollte man sie alle umsetzen) einen bundesweiten Bildungskonsens und eine geeinigte Bildungs-Republik voraussetzten. Auf das Schlagwort &#8220;das Geld und die Zahlen&#8221; fasst die <a title="Rezension in der ZEIT" href="http://www.zeit.de/2011/37/L-S-Draeger-Bude" target="_blank">ZEIT-Rezension</a> Drägers Strategie zusammen. Da ist was dran. Und es bleibt ein langer Weg, ehe wir das Geld mit einem gemeinsamen Ziel an die vermeintlich richtigen Stellen geben und ehe wir Kennzahlen gefunden haben, auf die wir uns als Indikatoren einigen könnten.<br />
Klaus von Dohnanyis Abschnitt liefert dann die &#8220;politische Gebrauchsanweisung&#8221;, die auch deutlich macht, dass es (ganz gleich welches Ziel man im Bildungsbereich anpeilt) ein sehr langer Weg wird. Würden wir uns erstens über die Probleme einig, würden wir uns zweitens auf gemeinsame Ziele einigen können, könnten wir dann drittens auch die Maßnahmen planen. Auf diesem steinigen Weg müssen wir weiterhin versuchen, für eine gemeinsame Idee einer Bildungsrepublik zu streiten. In diesem (positiv verstandenen) Streit ist das Buch des Vorstands der Bertelsmann-Stiftung Jörg Dräger ein gewichtiger Beitrag, der die Ausrichtung der Stiftung deutlich werden lässt.<br />
Das Buch hat ca. 240 Seiten und kostet <a title="amazon-Link" href="http://www.amazon.de/gp/product/3421045291/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3421045291" target="_blank">bei Amazon</a> €17,99.</p>
<p>Hier noch ein (leider etwas störend geschnittenes) <a title="Jörg Dräger zu seinem Buch." href="http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=31399" target="_blank">Video des Autors zum Buch</a> und die <a title="Lesereise J. Dräger" href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?mid=3&amp;serviceAvailable=false&amp;showpdf=false&amp;PTBUCH=BUCH&amp;edi=381165" target="_blank">Termine der Lesereise</a> (Berlin, Hamburg, Frankfurt, Hameln).</p>
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		<title>Schulleiter und ihre Stellvertreter-Typen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 11:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Wiki der European School Heads Association (ESHA) gibt es eine Veröffentlichung, die die Rolle des stellvertretenden Schulleiters in 40 Ländern &#8220;rund um die Welt&#8221; kursorisch darstellt. Darin werden 7 Stereotypen von stellvertretenden Schulleitern aufgestellt, wobei die 57 Befragten aus den eben 40 Ländern wahrscheinlich ankreuzen sollten, welches Bild ihrem professionellen Bild des Arbeitsverhältnisses von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Wiki der European School Heads Association (<a title="Europäische Schulleiter Vereinigung" href="http://eshacommunity.wikispaces.com/" target="_blank">ESHA</a>) gibt es eine <a title="Stellvertreter Schule Schulleiter" href="http://eshacommunity.wikispaces.com/file/view/Mielke+u.a.+Untersuchung+Stellvertreter+Landau.doc" target="_blank">Veröffentlichung</a>, die die Rolle des stellvertretenden Schulleiters in 40 Ländern &#8220;rund um die Welt&#8221; kursorisch darstellt. Darin werden 7 Stereotypen von stellvertretenden Schulleitern aufgestellt, wobei die 57 Befragten aus den eben 40 Ländern wahrscheinlich ankreuzen sollten, welches Bild ihrem <em>professionellen</em> Bild des Arbeitsverhältnisses von Schulleiter &amp; Stellvertreter entsprach. Das ist vielleicht nicht fundiert, aber mag nebenbei als eine kleine Folie dienen, sich oder die Kollegen zu betrachten.<br />
<span id="more-896"></span><br />
Die Autoren Mielke/Ofianka/Rössler geben folgende sieben Typen von stv. Schulleitern und ihrer Arbeit mit dem Schulleiter vor:<br />
(Die Interpretationen werden im Dokument nicht genannt.)<br />
<strong>A) Das Tandem</strong>: beide treten kräftig in die Pedale, einer steuert, einer kommt mit.<br />
<strong>B) Pilot und Co-Pilot</strong>: sachliche Profis mit gemeinsamen Arbeitsverständnis (ein Ziel, klare Zuständigkeiten, Notfallpläne,&#8230;)<br />
<strong>C) die rechte Hand</strong> des Schulleiters: weiß stets, was zu tun ist, gehört &#8220;organisch&#8221; zum SL und hilft überall<br />
<strong>D) der Adlatus</strong> der Leitungsperson: ein untergeordneter Gehilfe, nicht mehr auf Augenhöhe<br />
<strong>E) der Organisation</strong>s- und Zahlen<strong>mensch</strong>: organisiert den Stunden-, Vertretungs-, Finanz- (&#8230;) PLAN<br />
<strong>F) der Staffel-Läufer im Team</strong>: SL ist ein gleichberechtigtes Team, nach Übergabe trägt halt einer das Staffelholz<br />
<strong>G) die graue Eminenz</strong>: zieht im Hintergrund die Fäden, ist lange an der Schule, weiß und organisiert alles</p>
<p>Wäre dies hier ein billiges Print-Magazin, würde ich genau jetzt mit 20 ausgedachten Ankreuz-Pseudo-Fragen einen Test mit dem Titel</p>
<h3 style="text-align: center;">&#8220;Welcher Stellvertreter-Typ ist bei Ihnen an der Schule?<br />
<em>oder</em>: welcher stv. Schulleiter-Typ sind Sie?&#8221;</h3>
<p>stricken, an dessen Ende der Leser dann auszählt und einen Auswertung erhält. (&#8220;Schauen Sie nach, welchen Buchstaben Sie am häufigsten angekreuzt haben!&#8221;) Neenee, das machen wir jetzt nicht.</p>
<p>(In der Untersuchung stellen die Autoren übrigens fest, dass lediglich die Befragten aus Indien das Bild der Staffelläufer als beste Darstellung eines professionellen Arbeitsverhältnis ansehen. Die Veröffentlichung ist überarbeitet (?) als ein Kapitel im Buch &#8220;<a title="mein stellvertretender Schulleiter Raabe verlag" href="http://www.raabe.de/go/?action=ProductContent&amp;product_id=1301249" target="_blank">Mein Stellvertreter &#8211; das</a> unbekannte Wesen&#8221; im Raabe-Verlag erschienen. Das Buch kenne ich noch nicht.)</p>
<p>Gibt es noch mehr Typen?   -  Und haben Sie sich oder Kollegen wiedergefunden?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Twitter-Fundstück: Schulleiter sein ist&#8230;</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/twitter-fundstueck-schulleiter-sein-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 21:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Das schöne Twitter-Fundstück der Woche schon heute: Nach ein paar Stunden &#8220;Bedenkzeit&#8221; dann ebenfalls auf twitter die Antwort von Daniel Röhe (der Schulleiter der Hamburger Bugenhagenschule ist):&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das schöne Twitter-Fundstück der Woche schon heute:</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/roehe/status/110999446585745408"><img class="aligncenter size-full wp-image-887" title="screenshot1" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-2011-09-06-um-23.16.53.jpg" alt="" width="525" height="87" /></a><a href="http://twitter.com/#%21/roehe/status/110999446585745408"><br />
</a>Nach ein paar Stunden &#8220;Bedenkzeit&#8221; dann ebenfalls auf twitter die Antwort von Daniel <a title="Rohe.de" href="http://www.roehe.de/daniel/" target="_blank">Röhe</a> (der Schulleiter der Hamburger Bugenhagenschule ist):&#8230;</p>
<p><span id="more-884"></span><a href="http://twitter.com/#%21/roehe/status/111081919210455040"><img class="aligncenter size-full wp-image-886" title="screenshot" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-2011-09-06-um-23.15.41.jpg" alt="" width="511" height="103" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schulen leiten lernen (Zeitschrift, Rezension)</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/schule-leiten-lernen/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 15:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Kurzem ist in der Zeitschriftenreihe &#8220;Lernende Schule&#8221; die Ausgabe 53/11 erschienen. Sie trägt den Titel &#8220;Schule leiten lernen&#8221;. Mit 60 Seiten ist die Zeitschrift nicht mittelmäßig üppig und bei 20€ im Einzelpreis (plus 3€ Versand) im Preisbereich eines anständigen Buchs. Grund genug einen Blick unter das Deckblatt zu werfen und die Artikel kurz zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem ist in der Zeitschriftenreihe &#8220;Lernende Schule&#8221; die Ausgabe 53/11 erschienen. Sie trägt den Titel &#8220;Schule leiten lernen&#8221;. Mit 60 Seiten ist die Zeitschrift nicht mittelmäßig üppig und bei 20€ im Einzelpreis (plus 3€ Versand) im Preisbereich eines anständigen Buchs.<br />
Grund genug einen Blick unter das Deckblatt zu werfen und die Artikel kurz zu überfliegen, um anderen die Kaufentscheidung zu erleichtern.<br />
<span id="more-846"></span><br />
Das Inhaltsverzeichnis ist auf der Seite des Friedrich-Verlags (<a title="PDF Inhalt Schule leiten lernen (friedrich verlag)" href="https://www.etracker.de/lnkcnt.php?et=NTmoyx&amp;url=https://www.friedrich-verlag.de/data/C5B89C95F4D345AC9BAACE7707BCC1B0.0.pdf&amp;lnkname=www.friedrich-verlag.de%2C+Lernende+Schule+Nr.+53%2F11%3A+500-37053_Inhaltsverzeichnis" target="_blank">hier als PDF</a>) abrufbar.<br />
Unterteilt ist die Zeitschrift in 4+2 Bereiche:</p>
<ol>
<li>Grundsätzliches &amp; Strittiges<img class="size-medium wp-image-847 alignright" title="schuleLeitenlernen" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/09/schuleLeitenlernen-211x300.jpg" alt="" width="160" height="227" /></li>
<li>Praxis</li>
<li>Quergedacht</li>
<li>Magazin</li>
<li><em>Werkstatt (16 Seiten Beilage)</em></li>
<li><em>Schulleitungsbeilage (4 Seiten Beilage)</em></li>
</ol>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Wohl so um die 20 Beiträge versammeln sich hier. Dies zeigt schon auf den ersten Blick die Vielfältigkeit, aber auch die kurzweilige Lektüre. Jeder Beitrag ist maximal drei Seiten lang, so dass die Zeitschrift auch für &#8220;die Lektüre in der Pause&#8221; zur Hand genommen werden kann, um mal eben einen Artikel zu lesen.<br />
Das Vorwort und der erste Artikel von Herausgeber Michael Schratz geben die Themen grob vor: neue schulische Leitungsaufgaben, Schulentwicklung und Schulqualität sichern (in den und durch die Bereiche Personal-, Unterrichts- und Organisations-Entwicklung) oder Entscheidungen treffen (in bildungspolitisch &#8220;bewegten&#8221; Zeiten). Um es in diesem großen Spannungsfeld nicht zur Überlastung kommen zu lassen, widmen sich einzelne Artikel zudem den Themen Lehrergesundheit und Arbeitsbelastung in der Schulleitung.<br />
Sollte man <strong>einzelne Artikel hervorheben</strong>? Neue Themen oder Aspekte, die man so nicht so häufig in Büchern findet?<br />
Für mich war das z.B. die Erläuterung, wie man strategisch das &#8220;Classroom-Walkthrough&#8221; (<a title="Forschungs-Poster zum Thema PDF" href="http://www.uibk.ac.at/ils/forschung/tagung2010/poster_schwarz_cwt.pdf" target="_blank">PDF</a>) in der Schule etabliert, also zusammen mit Kurzbesuchen des Schulleiters eine vertrauensvolle, unterrichtsbezogene Führungs- und Rückmeldekultur zu fördern. Hier bietet das Heft einen hinführenden Artikel, im Werkstatt-Teil konkrete Schritte zur Implementation und eine Bilderstrecke.<br />
Über den Umgang mit (steigenden? sich ändernden?) Arbeitsbelastungen gibt es zwei-drei Artikel, sowie in der &#8220;Werkstatt&#8221; ein Reflexionsangebot, wie &#8220;Schule gesundheitsverträglich geleitet und entwickelt werden kann&#8221;.<br />
Oder: ein Artikel, was kanadischen Schulleitern geraten wird, wenn sie an eine neue Schule kommen.<br />
Schließlich: ein kurzer Impuls eines Lehramtsanwärters mit der Idee, bereits im Studium auf Führungsaufgaben vorzubereiten. (Der Autor Thomas Lind bezieht sich hier auf Erfahrungen aus dem <a title="Studienkolleg sdw" href="http://www.sdw.org/studienkolleg/" target="_blank">Studienkolleg</a> der Stiftung der Deutschen Wirtschaft.)<br />
Die vierseitige Schulleitungsbeilage widmet sich kurz und prägnant dem Grundlagen-Thema &#8220;Delegieren&#8221;, was dem Leser als kurze inhaltliche Auffrischung gefallen könnte.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span>: ja, €23,- sind für eine Zeitschrift nicht wenig. (Als Abonnent €16,- plus Versand) Dennoch: Das Themenheft &#8220;Schule leiten lernen&#8221; bietet für Schulleiter und Schulleitungsmitglieder frische Artikel, auf die sich ein Blick lohnt.</p>
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		<title>Ein irgendwie (un)passendes Wort in der Schule</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 17:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Von diesem Artikel gab es schon eine Version. und ich werde sie revidieren. Die erste Version ging etwa so: Vor einigen, nein: vielen Jahren fragte mich mein Vater aus heiterem Himmel: &#8220;Du willst doch Lehrer werden. Sag mal &#8211; liebst du eigentlich Kinder?&#8221; Ich war seit zwei oder drei Semestern frischer Student. Mathematik, Philosophie, Lehramt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von diesem Artikel gab es schon eine Version. und ich werde sie revidieren.<br />
Die <strong>erste Version</strong> ging etwa so:</p>
<p>Vor einigen, nein: vielen Jahren fragte mich mein Vater aus heiterem Himmel:</p>
<blockquote><p>&#8220;Du willst doch Lehrer werden. Sag mal &#8211; liebst du eigentlich Kinder?&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich war seit zwei oder drei Semestern frischer Student. Mathematik, Philosophie, Lehramt Gymnasium. Es war der Herbst, in dem Belgien begann, eine abgrundtief hässliche <a title="marc dutroux" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Dutroux#Entdeckung_und_Prozess" target="_blank">Entdeckung</a> zu machen. Deshalb zuckte ich zusammen. Ich wollte Lehrer werden. Sicher: Interesse an der Arbeit mit Jugendlichen. Als ehemaliger Handballjugendtrainer konnte ich sagen, dass ich gut mit Kindern und Jugendlichen klar kam.<br />
Aber <strong>Liebe</strong>? Was sollte das mit meinem Beruf zu tun haben?<span id="more-814"></span></p>
<p>In unserem Gespräch druckste ich herum. Ich gab meinem Vater eine ausweichende Antwort.<br />
Es begannen Jahre des Studierens, ein wenig unbeholfenes Praktikum und nach dem Examen endlich, endlich Unterrichten. Referendariat und ganz viel Unterricht. Ich lernte Stundenaufbau, Unterrichtsmethoden, ungeschriebene Gesetze und Schulgesetze, ich lernte Lehrerzimmer und Kollegen kennen.<br />
Ja, vielleicht ist das eine Form der Liebe. Eine wertschätzende, eine das Beste wollende Liebe.<br />
Sie ist ganz anders als jede außerschulische Form der Liebe. Sie ist körperlos, sie ist nicht auf Gegenseitigkeit ausgerichtet. Sie ist eine Regung des Wohlwollens, wenn ich Schüler betrachte, wenn sie lernen, wenn sie etwas entdecken. Als Lehrer begegnet man Schülern, verbringt einige Zeit zusammen, versucht etwas zu ermöglichen und geht wieder auseinander. Sie ist eine optimistische, der Zukunft zugewandte Kraft, die unterstützen, fördern, das Gute hervorzubringen helfen will.<br />
Dann las ich Daniel Pennacs wunderbares Buch &#8220;<a title="Schulkummer" href="http://www.amazon.de/gp/product/3462042521?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3462042521">Schulkummer</a>&#8220;. Schrieb im Februar einen Artikel darüber<br />
(&#8230;&#8221; diese ganz besondere Form einer inneren Haltung, in der man den anderen mit aufrichtiger Achtung behandelt.&#8221;),<br />
lese eine Antwort bei <a title="liebeserklärung" href="http://misswirtschaft.wordpress.com/2011/02/13/liebeserklarung/" target="_blank">miss-wirtschaft</a>, bin berührt von hilliknixibix&#8217; <a title="Kommentar" href="http://www.timo-off.de/2011/lehrerspruche-ursachen-und-gegenmittel/#comment-3593" target="_blank">Kommentar</a>.</p>
<p><em>Vielleicht hätte ich zu irgendeiner Zeit JA gesagt.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann denke ich darauf herum. Und schreibe eine <strong>zweite Version</strong>:</p>
<p>In unserem Gespräch druckste ich herum. Ich gab meinem Vater eine ausweichende Antwort.<br />
Es begannen Jahre des Studierens, ein wenig unbeholfenes Praktikum und nach dem Examen endlich, endlich Unterrichten. Referendariat und ganz viel Unterricht. Ich lernte Stundenaufbau, Unterrichtsmethoden, ungeschriebene Gesetze und Schulgesetze, ich lernte Lehrerzimmer und Kollegen kennen.<br />
<em>Von Liebe sprach keiner.</em><br />
Die Unterrichtsjahre schritten voran und ich fing noch einmal an, über die Frage nachzudenken. Ist es Liebe, die ich empfinde, wenn ich über Kinder allgemein nachdenke? Schwingt nicht immer noch etwas mit, wenn man dieses Wort benutzt? Kann dieser Begriff überhaupt taugen? Was heißt denn das, &#8220;lieben&#8221;? Diese Wort ist doch aus meinem privaten Kontext entlehnt. Dort, im Privaten, da hat es eine tiefe, oft reflektierte Bedeutung. In der Schule muss ich da anders heran gehen.<br />
Komme ich mit der Dreiteilung in Éros-Philia-Agápe weiter?<br />
Sie ist fernst von der sinnlichen Form (Eros). Das ist sie nie. Sie ist ist fern von der philia, der Freundesliebe. Denn Lehrer und Schüler sind nicht auf gleicher Augenhöhe. Auch wenn sich der Lehrer auf Schüler einstellt, sich hineindenkt, sie unterstützt, indem er sie an der für sie je individuellen Stelle abholt, mitnimmt, ist es ein Ungleichgewicht, weil der Lehrer ein Stück weiter ist, weil er den Lernprozess, mögliche Ziele organisiert.<br />
Ist es denn <em>Agápe</em>, eine wohlwollende Liebe, eine aufmerksame, das Beste im Anderen wollende Liebe? Ist es eine Form der Liebe, der Agápe, in der Nähe einer <a title="Karitas" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karitas" target="_blank">Caritas</a>, einer hochachtenden, stets wohl meinenden, wohl wollenden Haltung? Ich will das Beste hervorholen, will jeden so fördern, seine ganz besonderen Fähigkeiten stärken. Jedoch ist in der Agápe auch immer eine sich selbst aufopfernde Komponente, etwas, in dem der andere wichtiger, größer wird als ich.  Und das mag es wiederum auch nicht sein. Denn ich wahre in alledem eine professionelle Distanz. Ich bin ganz da, im Klassenraum, im Geschehen, bei den Personen und bin es zugleich nicht. Denn ich reflektiere, ich gleiche mit meiner Planung ab oder den kurz-,  mittel- oder langfristigen, gemeinsamen oder je Schüler individuellen Zielen.<br />
Nein, mit der Liebe kommen wir nicht weiter. Weil die Liebe zur Distanzlosigkeit neigt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Liebe in der Schule ist ein kapitaler <strong>Kategorienfehler</strong>.</p>
<p>Voller tiefstem Abscheu sehe ich im Fernsehen angewidert die <a title="ZEIT" href="http://www.zeit.de/2010/12/C-Odenwaldschule" target="_blank">Berichte</a> über die Odenwaldschule. Über Pädagogen, die ihre professionelle Distanz nicht mehr gewahrt hatten. Die schäbig grinsen, wenn es um ein Lehrer-Schülerin-Verhältnis geht, schweigen wollen und sich aufs Private berufen.<br />
Aber was ist es denn? Ich bin doch nicht gefühllos als Lehrer. Es ist eine innere Haltung, ja wahrscheinlich ein aufmerksames, wohlwollendes Gefühl.</p>
<p><em>Vielleicht hätte ich zu dieser Zeit NEIN gesagt.</em></p>
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		<title>Schulhof, Toilette, Essen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 19:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie eigene Kinder haben, dann wissen Sie, was die zu Hause erzählen. Die erzählen vom Schulhof, von den Toiletten und vom Essen. Und diese drei Punkte sind zentral. Ulrike Kegler, Schulleiterin der staatl. Montessori-Oberschule Potsdam, im Interview Körberforum and now for something completely different&#8230; Auf den ersten Blick: Ist das erstaunlich? Die Schulleiterin der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn Sie eigene Kinder haben, dann wissen Sie, was die zu Hause erzählen. Die erzählen vom Schulhof, von den Toiletten und vom Essen. Und diese drei Punkte sind zentral.<br />
<em> Ulrike Kegler, </em>Schulleiterin der staatl. Montessori-Oberschule Potsdam, im <a title="Körberforum" href="http://www.koerber-stiftung.de/nc/koerberforum/programm/reihen/termine/termine-details/termin/bildungspositionen-wie-schule-schoen-wird.html" target="_blank">Interview Körberforum</a></p></blockquote>
<p>and now for something completely different&#8230; Auf den ersten Blick: Ist das erstaunlich?<br />
Die Schulleiterin der Montessori-Oberschule Ulrike Kegler, deren Schule 2007 mit dem &#8220;Deutschen Schulpreis&#8221; ausgezeichnet wurde, die Mitbegründerin des Netzwerks <a href="http://www.archiv-der-zukunft.de/netzwerk/index.php"><em>Archiv der Zukunft</em></a> ist, spricht über Schulhof, Toiletten und Essen. Und nicht über Unterricht?</p>
<p><span id="more-790"></span><br />
Wer dieses <a title="körberforum " href="http://www.koerber-stiftung.de/nc/koerberforum/programm/reihen/termine/termine-details/termin/bildungspositionen-wie-schule-schoen-wird.html" target="_blank">Gespräch</a> zwischen Reinhard Kahl und Ulrike Kegler hört oder ihr Buch (<a title="In Zukunft lernen wir anders: Wenn die Schule schön wird " href="http://www.amazon.de/gp/product/3407858787/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3407858787" target="_blank">&#8220;In Zukunft lernen wir anders</a> &#8211; Wenn die Schule schön wird&#8221;) liest, der versteht, warum diese scheinbaren &#8220;Details&#8221; wichtig sind.</p>
<blockquote><p>6 Wohlfühltoiletten bis zum Ende des Schuljahres. Alle Toiletten sollen so sein, dass sie duften, dass sie schön sind und dass sie nach thematischen Gesichtspunkten gestaltet sind. Das ist gar nicht so einfach. (&#8230;) eine Toilette wird den nördlichen Sternenhimmel haben, &#8216;ne andere Toilette sieht aus wie unter Wasser, eine Mädchentoilette hat &#8216;n goldenen Spiegel, (&#8230;), eine Toilette wird mit Gedichten voll sein, so dass man auch &#8216;was zu lesen hat. Also die Gestaltung der Toiletten ist im Moment ein Schwerpunkt-Thema an unserer Schule.<br />
Ich glaube, dass das ganz zentral ist.<br />
(<em>aus dem oben genannten Gespräch mit R. Kahl</em>)</p></blockquote>
<p>Große Konzepte und kleine Details gehören zusammen. Sie verweisen auf einander. Wie wollen wir hohe Leistungen von Schülern fordern, einen Anspruch formulieren, wenn wir mit uns und der Schule selbst nachlässig umgehen? Das pädagogische Gesamtkonzept, die gesamte schulische Einrichtung (die in den Berichten über ihre Schule häufig und zu Recht hervorgehoben wird) sind damit genauso wie die Sitzordnung oder eben Schulhof, Toilette und Mensa nur ein Teil einer Haltung zum Lernen und zu sich selbst, wie dies Kahl 2003 in einem (zu leicht ins Schwärmerische geratende) <a title="schule potsdam ZEIT Artikel" href="http://www.zeit.de/2003/20/C-Potsdam" target="_blank">Artikel</a> in der ZEIT schon schrieb.<br />
Die Schule entwickeln, den Unterrichts verändern, sich Gedanken über das Lernen machen &#8211; das ist nicht isoliert zu betrachten. Es ist nicht die eine Unterrichtsmethode, ein Satz Laptops oder ein neues Methodencurriculum, das den Unterschied ausmachen wird. Eine zugewandte, aufrichtige, anspruchsvolle Lernkultur zeigt  sich im Ganzen, in Aspekten und in allen Details.<br />
Schlußendlich dann auch in Schulhof, Toilette und Essen.</p>
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		<title>Lehrerkalender analog? (Verlosung)</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/lehrerkalender-analog/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 12:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wollen wir doch mal einen Kontrapunkt setzen gegen die digitale Schultasche: Ein analoger, gut aussehender Lehrerkalender (von dem ich ein Exemplar zu verlosen habe!). Es soll ja Menschen geben, die immer noch und gerne auf Papier schreiben. Ich gehöre (trotz aller Affinität zu diesen kleinen grauen Kästen) ganz sicher dazu. Denn manchmal ist es gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wollen wir doch mal einen Kontrapunkt setzen gegen die digitale Schultasche:<br />
Ein analoger, gut aussehender Lehrerkalender (von dem ich ein Exemplar zu <em>verlosen</em> habe!).<br />
Es soll ja Menschen geben, die immer noch und gerne auf Papier schreiben. Ich gehöre (trotz aller Affinität zu diesen kleinen grauen Kästen) ganz sicher dazu. Denn manchmal ist es gerade die Schreibgeschwindigkeit, die meinen Gedanken Form verleiht.<br />
Aber die Termine? Die verwalte ich inzwischen ausschließlich digital.<br />
Früher, als frischer Lehrer, da hatte ich den Klassiker: einen kleinen, roten. Dann selbstgebastelte Varianten und irgendwann nur noch elektronisch. Dennoch ein kurzer Blick auf ein schönes analoges Exemplar, das zum analogen Arbeiten verführt: Zum ersten Mal bin ich auf die <a title="x17" href="http://x17.de/" target="_blank">X17</a>-Kalender auf dem wundervollen <a title="x17 im Notizbuchblog." href="http://www.notizbuchblog.de/category/hersteller/x17-x47/" target="_blank">Notizbuchblog</a> getroffen. Das Exemplar, in der Lehrer-Edition, das ich hier bei mir hab, besteht aus vier Teilen: <span id="more-782"></span><br />
<a title="Detail" href="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/08/Bild-2011-08-08-um-22.24.54.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-784" title="Bild # 2011-08-08 um 22.24.54" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/08/Bild-2011-08-08-um-22.24.54-300x284.jpg" alt="" width="141" height="133" /></a>Hülle, dem Kalender, der Lehrereinlage und einem Bereich für Notizen bzw. Adressen.<br />
Zusammengehalten wird alles von der Hülle, die mit Gummibändern, die einzelnen Hefte im Inneren zusammenhält. D.h. es ist nicht ein ein großes Buch, sondern Kalender, Lehrereinlage und Notizheft können unabhängig voneinander hinzugefügt werden. Mit Gummibändern werden diese dann in die Hülle eingespannt. Das macht das Ganze recht schlank und beim Schreiben angenehm flach.<br />
<a href="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/08/Bild-2011-08-08-um-22.07.51.jpg"><img class="size-medium wp-image-783 alignright" title="Bild # 2011-08-08 um 22.07.51" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/08/Bild-2011-08-08-um-22.07.51-300x195.jpg" alt="" width="150" height="109" /></a>Die Hülle ist stabil und dürfte einige Jahre halten. Es gibt mehrere Hüllenvarianten.<br />
Innendrin dann Stundenplanvorlagen, Klassenlisten (zahlreich), Jahres-, Wochen-, Projektplanungsseiten. Auf einer <a title="Lehrerkalender info" href="http://www.lehrerkalender.info/">Internetseite</a> kann man sich die Vorlagen anschauen.<br />
Alles gut durchdacht und mit Platz für eigene Veränderungen.</p>
<p>Was kostet der Spaß? in einer kleinen Variante A6 ab <a title="A6 Lehrerkalender" href="http://www.x17.de/shop/index.php?page=categorie&amp;cat=45" target="_blank">ca. 13€ und bis 46€</a>. In der (wie ich finde) angenehm handlichen A5-Größe zwischen <a title="A5 Lehrerkalender" href="http://www.x17.de/shop/index.php?page=categorie&amp;cat=44" target="_blank">20€ und 62€</a>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Verlosung</strong></span>:<br />
Wer bis Ende der Woche (Samstag, 20.8.2011, 14Uhr) hier einen Kommentar mit einem Buchtipp aus dem Bereich Schule hinterlässt, kommt in den Lostopf. ich wähle dann <del>losfeegesteuert</del> zufällig jemanden aus, der <a title="A5-Exemplar. zu gewinnen" href="http://www.x17.de/shop/index.php?page=product&amp;info=633" target="_blank">dieses</a> A5-Exemplar gewinnt.</p>
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		<title>PISA in focus</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 13:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem letzten Hinweis auf die Veröffentlichung der OECD, in dem PISA in einem Video erläutert wird, kommt hier der nächste Tipp auf eine monatliche Veröffentlichung aus &#8220;der gleichen Autoren-Ecke&#8221;&#8230; PISA in Focus ist eine monatlich erscheinende Artikel-Serie, in der jeweils ein PISA-Thema übersichtlich, kurz und verständlich dargestellt wird. Jede Veröffentlichung ist 4 Seiten lang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem letzten <a title="intern: pisa erklärt" href="http://www.timo-off.de/2011/pisa-erklaert/" target="_blank">Hinweis</a> auf die Veröffentlichung der OECD, in dem PISA in einem Video erläutert wird, kommt hier der nächste Tipp auf eine monatliche Veröffentlichung aus &#8220;der gleichen Autoren-Ecke&#8221;&#8230;<br />
<a title="PISA in focus" href="http://www.oecd.org/document/45/0,3746,en_32252351_32235731_48363181_1_1_1_1,00.html" target="_blank"><em>PISA in Focus</em></a> ist eine monatlich erscheinende Artikel-Serie, in der jeweils ein PISA-Thema übersichtlich, kurz und verständlich dargestellt wird.<br />
Jede Veröffentlichung ist 4 Seiten lang und erscheint zunächst in englischer Sprache und etwas verzögert in deutscher, französischer, spanischer und portugiesischer Sprache.<br />
Bisher sind folgende Themen in deutscher Übersetzung erschienen:<br />
<span id="more-768"></span></p>
<ol>
<li>Führt der Vorschulbesuch zu besseren Lernergebnissen in der Schule?</li>
<li>Die Ergebnisse verbessern: Wege aus der Talsohle [über Lesenleistungen, TO]</li>
<li>Zahlt sich Zusatzunterricht aus?</li>
<li>Hat sich die Disziplin an den Schulen verschlechtert?</li>
<li>Wie es manchen Schülern gelingt, sozioökonomische Benachteiligungen zu überwinden</li>
</ol>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-769" title="Bild # 2011-08-06 um 14.39.12" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/08/Bild-2011-08-06-um-14.39.12.jpg" alt="" width="192" height="67" />Folgende zwei Veröffentlichungen liegen derzeit in englischer Sprache vor:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>6. When students repeat grades or are transferred out of school: What does it mean for education systems?</em><br />
<em>7. Private schools &#8211; who benefits?</em></p>
<p>Hier werden aus den umfangreichen PISA-Daten Schwerpunkte gebildet und verständlich zusammengefasst. Die Erkenntnisse in konkrete Handlungen zu übersetzen, das bleibt den einzelnen Ländern dann immer noch vorbehalten&#8230; Gleichwohl glaube ich, dass solche Veröffentlichungen dazu beitragen können, der empirischen Bildungsforschung eine breitere Akzeptanz und ihren Veröffentlichungen mehr Verständnis im schulischen Kontext zu ermöglichen.</p>
<p>Auf der <a title="PISA, deutsche Übersetzung" href="http://www.oecd.org/document/20/0,3746,de_34968570_39907066_39648148_1_1_1_1,00&amp;&amp;en-USS_01DBC.html" target="_blank">deutschsprachigen PISA-Seite</a> werden die übersetzten Artikel veröffentlicht. Momentan wird, glaube ich, nur über den Twitter-Kanal (<a title="twitter oecd edu" href="http://twitter.com/#!/OECD_Edu" target="_blank">OECD_Edu</a>) die aktuelle Fassung angekündigt. Eine andere Benachrichtungsmöglichkeit habe ich noch nicht entdeckt. (oder übersehen?) Hier hilft also nur ein regelmäßiger Blick auf die entsprechende <a title="pisa in focus" href="http://www.oecd.org/document/45/0,3746,en_32252351_32235731_48363181_1_1_1_1,00.html" target="_blank">Seite</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>H. Lungershausen: Neu in der Schulleitung (Rezension)</title>
		<link>http://www.timo-off.de/2011/lungershausen-schulleitung-rezension/</link>
		<comments>http://www.timo-off.de/2011/lungershausen-schulleitung-rezension/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 09:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich im Schulbereich auf eine neue Stelle, eine neue Funktion bewirbt, beginnen die Gedanken zu kreisen: Was muss ich wissen, was muss ich zukünftig können? &#8211; Wenn dann das Bewerbungsverfahren überstanden ist, beginnt die Zeit VOR der neuen Arbeit und die Überlegungen, was man vorbereiten kann. &#8211; Und ab dem ersten Tag geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich im Schulbereich auf eine neue Stelle, eine neue Funktion bewirbt, beginnen die Gedanken zu kreisen: Was muss ich wissen, was muss ich zukünftig können? &#8211; Wenn dann das Bewerbungsverfahren überstanden ist, beginnt die Zeit VOR der neuen Arbeit und die Überlegungen, was man vorbereiten kann. &#8211; Und ab dem ersten Tag geht es natürlich darum, diese Stelle auszufüllen, in den ersten (100?) Tagen Strukturen zu schaffen, sich zu organisieren und “nicht unterzugehen” in der neuen Schulleitungstätigkeit.<br />
Für alle drei Phasen Bewerbung, Vorbereitung und erste Tage in der Schulleitung gibt es jetzt ein Buch “Neu in der Schulleitung” von Helmut Lungershausen (Hrsg.)<span id="more-743"></span></p>
<p>Das Buch ist unterteilt in 6 Kapitel:</p>
<ol>
<li>Den Amtsantritt bewusst gestalten</li>
<li>Die Schule als Entwicklungslandschaft verstehen</li>
<li>Das Umfeld der Schule erkunden</li>
<li>Die Schule im Team und mit Netzwerken führen</li>
<li>Die Leitungsarbeit in den Griff bekommen</li>
<li>Die eigene Person im Blick behalten</li>
</ol>
<p><a title="Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3556060000/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3556060000" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-748" title="schulleitunglung" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/07/schulleitunglung1-198x300.jpg" alt="" width="143" height="232" /></a><br />
Die einzelnen Unterabschnitte sind von 7 Autoren geschrieben worden. D.h. des Öfteren wechselt innerhalb dieser sechs Kapitel der Autor, was allerdings kaum (oder bis aufs vierte Kapitel fast gar nicht) auffällt.<br />
Das Buch ist proppevoll mit Tipps, kleinen Hinweisen, Checkliste, Arbeitshilfen und Auffrischungen. Im Stress der ersten Tage dürfte es für <em>jeden</em> gut sein, all die großen und (vermeintlich) kleinen Dinge so wie hier aufgelistet zu bekommen.<br />
Wer sich das Inhaltsverzeichnis (<a title="Inhaltsverzeichnis Lungershausen Neu in der Schulleitung" href="http://shop.wolterskluwer.de/_files/images/dynamic/products/wkd/00106000000_Inhalt_und_Vorwort.pdf" target="_blank">Link</a>-pdf) anschaut, sieht, dass hier wirklich sehr viele Themen angesprochen werden. Bei manchen Abschnitten empfand ich in der ersten Lektüre die Hinweise zunächst als zu kurz, als zu komprimiert. Aber es kann bei dieser Themenfülle gar nicht um eine ausführliche Behandlung gehen, sondern das Buch ist vielmehr ein inhaltsschwerer Ausblick auf die Themen, die einen in der Schulleitung erwarten. Eine reichhaltige Schatzkiste! Zusätzlich finden sich am Ende und in Fußnoten Empfehlungen für die weiterführende Lektüre. Wenn also ein Thema <em>konkret</em> ansteht, findet man hier eine erste Hilfe und die notwendigen Stichworte, um in seinem Landesinstitut / dem Ministerium nachzufragen oder vertiefende Spezialbücher zu konsultieren.<br />
Sehr gelungen fand ich die Strukturierungsangebote, die den so notwendigen Überblick für den Schulleiter anpacken:  Bestandsaufnahmen, Jahresplanung, Aktenplan, Hygieneplan, Verteilung von Aufgaben in der Schule,&#8230; Denn sichere Navigation setzt neben einer profunden Ortskenntnis gutes &#8220;Kartenmaterial&#8221; voraus, mit dem der mittel- und langfristige Kurs abgesteckt werden kann.<br />
Bemerkenswert ist noch das sechste Kapitel, in dem die eigene Person und die Gesunderhaltung im Blick stehen. Natürlich ist nicht nur der <a title="Potsdamer Lehrerstudie" href="http://vbe.de/angebote/potsdamer-lehrerstudie.html" target="_blank">Lehrerberuf</a>, sondern auch die Schulleitung ein vielfältiger, sehr anspruchvoller Beruf, in dem man auf seine Ressourcen achten muss, um langfristig leistungsfähig bleiben zu können.<br />
33 Arbeitshilfen und Checklisten sind auf einer dem Buch beigefügten CD zu finden und liegen bearbeitbar im doc- und xls-Format vor. Sehr gute Idee! <em>Aber</em>&#8230; ein kleines Manko: die CD lässt sich nur über &#8220;autoplay&#8221; oder eine .exe-Datei starten, was das Öffnen in anderen Nicht-Windows-Systemen (z.B. am Mac) etwas schwieriger macht. Im Unterordner SL_AH sind die Dateien jedoch schnell gefunden. Für die sicher erscheinende zweite Auflage ließe sich hier vielleicht eine einfachere Lösung bereitstellen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span>: Die €39,95 (<a title="amazon link" href="http://www.amazon.de/gp/product/3556060000/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=communico-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3556060000" target="_blank">amazon-Link</a>) sind für 200 Seiten gut angelegt. Das Buch ist empfehlenswert für neue, frisch gebackene Schulleiter oder Lehrer, die ihren Weg in die Schulleitung vorbereiten.</p>
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		<title>PISA: erklärt und animiert.</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 15:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[In einem 12minütigen animierten Film erläutert die OECD, wie PISA entstanden ist und wie (oder besser: womit) die PISA-Studien so eine große Debatte ausgelöst haben, dass man sich der empirischen Bildungsforschung im Bildungsbereich international faktisch nicht mehr entziehen kann. Es klärt die großen drei Testbereiche, zeigt Aufgabenbeispiele (wie die Pizza-Frage) und ein paar bekannte Ergebnisse werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem 12minütigen animierten Film erläutert die <a title="oecd" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OECD" target="_blank">OECD</a>, wie PISA entstanden ist und wie (oder besser: <em>womit</em>) die PISA-Studien so eine große Debatte ausgelöst haben, dass man sich der empirischen Bildungsforschung im Bildungsbereich international faktisch nicht mehr entziehen kann.<br />
Es klärt die großen drei Testbereiche, zeigt Aufgabenbeispiele (wie die Pizza-Frage) und ein paar bekannte Ergebnisse werden vorgestellt (Jungen/Mädchen-Vergleiche, Sitzenbleiben, Bildungshintergrund der Eltern,&#8230;).<br />
Es ist zu wünschen, dass dieses Video auch in deutscher Übersetzung erscheint, was <a title="oecd.org " href="https://community.oecd.org/community/educationtoday/blog/2011/07/20/introducingpisa" target="_blank">wohl geplant </a>sei.<br />
Hier ist das Video:</p>
<p><span id="more-732"></span><br />
<iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/Ugz_1Clpsdk" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p>Der Animationsstil ist (zweifelsohne) von <a title="The Royal Society for the Encouragement of Arts, Manufactures and Commerce" href="http://comment.rsablogs.org.uk/" target="_blank">RSAnimate</a>. (Leider werden die Macher nicht erwähnt.) Wer den Stil mag, sollte sich unbedingt die Fassung von Ken Robinsons <a title="ken robinson" href="http://comment.rsablogs.org.uk/2010/10/14/rsa-animate-changing-education-paradigms" target="_blank">Vortrag &#8220;changing education paradigms&#8221;</a>  anschauen, auch wenn die komprimierte Sprachgeschwindigkeit reichlich anstrengend ist.</p>
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		<title>Deutscher Schulleiter-Kongress 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 09:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch ist es etwas hin, aber dieser Kongress klingt sehr interessant. Am 16.&#38;17. März findet in Düsseldorf der deutsche Schulleiter-Kongress statt. Vielleicht erkennt man die Bedeutung eines Kongresses an den Grußworten? Denn diese werden vom Bundespräsidenten Wulff und Ties Rabe (in 2012 dann KMK-Präsident) gehalten. &#8220;Nur&#8221; 1000 Plätze sind zu vergeben und die Liste der Referenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist es etwas hin, aber dieser Kongress klingt sehr interessant.<br />
Am 16.&amp;17. März findet in Düsseldorf der <a title="Schulleiter kongress 2012" href="http://www.deutscher-schulleiterkongress.de/" target="_blank">deutsche Schulleiter-Kongress</a> statt.<br />
Vielleicht erkennt man die Bedeutung eines Kongresses an den Grußworten?<br />
Denn diese werden vom Bundespräsidenten Wulff und Ties Rabe (in 2012 <a title="PDF zum KMK präsidenten turnus" href="http://www.kmk.org/fileadmin/pdf/PresseUndAktuelles/2011/Praesidentschaftsturnus.pdf" target="_blank">dann KMK-Präsident</a>) gehalten.<br />
&#8220;Nur&#8221; 1000 Plätze sind zu vergeben und die Liste der Referenten liest sich frisch und zupackend.<span id="more-725"></span></p>
<p>Der Kongress wird organisiert vom <a title="Verband Bildung Erziehung" href="http://vbe.de/" target="_blank">VBE</a> und dem <a title="cark link wolters kluwer" href="http://schulleitung.de/" target="_blank">Carl-Link-Verlag</a>.</p>
<p>Im Zentrum des Deutschen Schulleiterkongresses ist ein Praxisforen- und Vortragsprogramm aus Best-Practice-Beispielen, Leitungsstrategien und konkreten Ideen. Gerald Hüther und Manfred Prenzel werden darin als bekanntere Redner von außen Impulse einwerfen. Daneben geht&#8217;s um Führungstechniken, Strategien fürs Qualitätsmanagement und die Erschließung neuer Finanzierungsquellen. Microsoft mischt als Premiumpartner ebenfalls kräftig mit. Ergänzt wird der Kongress um drei (parallele) Pre-Workshops, die bereits am Vortag 15. März 2012 stattfinden werden.</p>
<p>Einen schnellen Überblick über das Programm gibt es: <a title="übersicht programm schulleiter kongreß" href="http://www.deutscher-schulleiterkongress.de/das-kongress-programm-schnelluebersicht.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Der Schulleiter-Kongress bildet in dieser Größe <del>ein Gegengewicht</del> eine Ergänzung zu den im jährlichen Wechsel stattfindenden Schulleiter-Symposien <a title="Kieler Schuleitungssymposium" href="http://www.kieler-schulleitungssymposium.de/content/index.php?group=1&amp;ugroup=0" target="_blank">in Kiel </a>(Herbst 2012?), in <a title="Zug Schulleitung kongress" href="http://www.schulleitungssymposium.net/2011/informationen.php " target="_blank">Zug </a>(CH, Sept. 2011) und in <a title="Schulleiter bamberg" href="http://www.sls-bamberg.de/" target="_blank">Bamberg </a> (Okt. 2011)</p>
<p>Frühbuchertickets gibt es bis Oktober für €229,-, danach für €299,-. Darin enthalten sind Teilnahmegebühr, Verpflegung. Es gibt noch nicht näher spezifizierte, vergünstige Übernachtungsmöglichkeiten.</p>
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		<title>Barcamp Kiel 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 17:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein erstes Mal: Barcamp &#8211; in Kiel. Am 19. + 20. August 2011 findet das 2. Kieler BarCamp im Wissenschaftszentrum Kiel Kiel statt. 300 Blogger, Twitterer und jewede Menschen treffen sich, die sich beruflich oder privat mit diesem Internet beschäftigen. So allgemein? ja. Ein BarCamp ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/07/bckiel_logo_2011_260x60-a1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-720" title="bckiel_logo_2011_260x60-a" src="http://www.timo-off.de/wp-content/uploads/2011/07/bckiel_logo_2011_260x60-a1.gif" alt="" width="260" height="60" /></a>Mein erstes Mal: Barcamp &#8211; in Kiel.</p>
<p>Am 19. + 20. August 2011 findet das 2. Kieler BarCamp im <a href="http://www.barcampkiel.de/Wissenschaftszentrum">Wissenschaftszentrum Kiel</a> Kiel statt. 300 Blogger, Twitterer und jewede Menschen treffen sich, die sich beruflich oder privat mit diesem Internet beschäftigen.<br />
So allgemein? ja.</p>
<blockquote><p>Ein BarCamp ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. BarCamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion&#8230;<br />
(<em><a title="barcamp permalink" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=BarCamp&amp;oldid=91272613" target="_blank">wikipedia: Barcamp</a></em>)</p></blockquote>
<p>Der <a title="ZEIT" href="http://www.zeit.de/online/2008/48/barcamp/komplettansicht" target="_blank">ZEIT</a>-Artikel zu Barcamps ist auch gut zu lesen.</p>
<p>Und nun also Kiel, zum zweiten Mal. Ein paar wenige Restplätze gibt es noch <a title="Anmeldung" href="http://www.barcampkiel.de/Teilnehmer" target="_blank">hier</a>.<br />
Alle weiteren Informationen gibt es auf der offiziellen Seite zum <a title="Barcamp KIel" href="http://www.barcampkiel.de/" target="_blank">Kieler Barcamp</a>.</p>
<p>Bleibt für mich nur noch die Frage, mit welchem meiner Themen ich mich dort aus der Nische wage.</p>
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