Mittlerweile gibt es in 15 von 16 Bundesländern zentrale Abschlüsse. In den letzten 10 Jahren haben fast alle Länder hier Verbindlichkeiten geschaffen. Das ist kein “Trend”, sondern das ist inzwischen ein bildungspolitischer Fakt, der langfristig bestehen bleiben wird.
Gleichzeitig gibt es eine rasante Veränderung in der Nutzung elektronischer Medien im Unterricht: Schüler haben im Klassenraum Zugriff aufs Internet, auf elektronische Wörterbücher, Laptops, iPads, Handys,… Wenn die technischen Möglichkeiten im Unterricht zunehmen und zentrale Abschlüsse bildungspolitisch gesetzt sind, wie finden diese beiden dann zusammen?
vom 22. Feb 2012
Neue Medien und Zentrale Prüfungen
vom 2. Feb 2012
Strong Performers and Successful Reformers in Education
Die OECD und die Pearson Foundation haben eine Video-Serie produziert, die Reformbemühungen in unterschiedlichen Ländern aufzeigen. Beleuchtet werden bemerkenswerte Anstrengungen, positive Veränderungen oder Schwierigkeiten, die im Zusammenhang mit den Ergebnissen der PISA-Studien stehen.
Derzeit gibt es sechs Videos à 15 bis 22min.
vom 31. Jan 2012
Sieberg: Digital Diet (Rezension)
Ich bin mal wieder auf Diät.
Aber nach zahlreichen Jahren der Überernährung, tut mir die Entschlackung sehr gut.
Wie schon vor ein paar Wochen geschrieben, habe ich zahlreichen “Communities” entsagt und nun ein passendes Buch gefunden: digital diet von Daniel Sieberg. Wie das mit Diäten so ist, sie sind nicht immer einfach, wie auch Kubiwahn weiß.
vom 20. Jan 2012
Führung, Steuerung, Management (Rezension)
Das Buch “Führung, Steuerung, Management“, das von Hans-Günther Rolff herausgegeben wurde, nennt sich Orientierungsband. Mit allen Vorzügen: das ist es auch. Durch Klarheit und Systematik hilft die Beitragssammlung Schulleitern und Schulleitungsmitgliedern, sich in Aufgaben- und Verantwortungsbereichen (neu?) zu orientieren. weiterlesen
vom 31. Dez 2011
Bücher 2011
Es ist so etwas wie ein Jahresrückblick. Es spiegeln sich Menschen darin, mit denen ich über diese Bücher gesprochen habe. Und viele Gedanken dieses Jahres.
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vom 31. Dez 2011
Filme & Serien 2011
Fernsehen ist nicht mehr so meins, merke ich immer wieder.
Es gab nur wenige Filme oder Serien, die ich 2011 gesehen hab. Vor allem nicht so richtig viele Filme.
Dann schon lieber lesen oder schreiben.
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vom 30. Dez 2011
Der Glückwunsch
Ein Glückwunsch ging ins neue Jahr.
Ins Heute aus dem Gestern.
Man hörte ihn sylvestern.
Er war sich aber selbst nicht klar,
Wie eigentlich sein Hergang war
Und ob ihn die Vergangenheit
Bewegte oder neue Zeit.
Doch brachte er sich dar, und zwar
Undeutlich und verlegen.
Weil man ihn nicht so ganz verstand,
So drückte man sich froh die Hand
und nahm ihn gern entgegen.
(Joachim Ringelnatz)
vom 19. Dez 2011
Nachdenken über Nebentätigkeiten an der Schule
Damals wurde ich überrumpelt. Frisch nach meinem Referendariat ging an meiner damaligen Schule ein Kollege in Pension, dessen Stelle ich übernahm. Mit den Worten: “Jeder macht hier bei uns etwas. Da Herr X jetzt nicht mehr da ist, kannst du ja nicht nur seine Stelle, sondern auch seinen Job übernehmen. Ist auch nicht viel. Du bist ab sofort Medienbeauftragter.”
So hatte ich meine erste Aufgabe, die nicht zum Unterricht gehörte.
Frechheit? Notwendigkeit? Kleines Übel, um kommunales Geld zu sparen? Gemeinschaft stiftender Anteil an den gesamten schulischen Tätigkeiten? … Diese sogenannten Verwaltungstätigkeiten sind immer wieder Anlass, um sich als Lehrer darüber aufzuregen.
Warum eigentlich?
vom 17. Dez 2011
Das Praktikum in der Schule
Damals, während des Studiums, musste ich zwei mal 2 Wochen Praktikum in einer Schule absolvieren. Die Studienordnung sah eines am Gymnasium und eines an einer anderen Schule vor.
Weitere Vorgaben oder begleitende Seminare gab es nicht.
Ich wollte schon damals gerne Lehrer werden. Ich wollte unterrichten. Aber es hätte auch niemanden gestört, wenn ich mit den Hausmeistern im Keller Karten gespielt hätte.
Das erste Praktikum war an einer Hauptschule, im Wesentlichen in einer 7. Klasse. Meine Lieblingsanekdote, zugleich der Tiefpunkt meines Lehrerlebens:
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vom 30. Nov 2011
Der Stand der Bildungsforschung (Bundesregierung)
Die SPD-Fraktion im Bundestag hat, in dieser Sache angeführt von Ernst-Dieter Rossmann und Oliver Kaczmarek, Mitte Oktober eine Kleine Anfrage zum “Stand der Bildungsforschung” an die Bundesregierung gestellt. Die Anfrage enthielt beachtliche 83 Fragen, so dass die übliche Beantwortungszeit von 14 Tagen verlängert wurde. Nun sind die Antworten der Bundesregierung verfügbar.
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vom 25. Nov 2011
2x Beltz Pocket (Rezension)
Wenn’s mal wieder schnell gehen muss…
Im Beltz-Verlag gibt es eine neue Reihe: die Beltz-Pockets.
Diese sind mit 96 Seiten schnell gelesen und passen im A6-Format in fast jede Tasche. Aber sind die auch nützlich?
Zwei Stück davon hab ich mir mal angeschaut.
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vom 20. Nov 2011
Muss ein Schulleiter Lehrer (gewesen) sein?
Im schweizer Kanton Zürich können zukünftig auch Personen Schulleiter werden, die zuvor kein Lehrer gewesen sind. Bei diesem Thema gehen die Wogen sofort und unmittelbar hoch. Der örtliche Lehrerverband hat erwartungskonform protestiert. Erstaunlicherweise äußerte sich der Schulleiterverband im NZZ-Artikel positiver, wenngleich undifferenziert.
Mal schauen…
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vom 7. Nov 2011
Im Falle von… (die Datei)
Eines Tages. In ferner Zukunft. Oder leider plötzlich.
Es ist gut, dass wir diesen Tag nicht kennen. Ich will noch lange hier sein. Allerdings: jeder von uns. Wir alle.
Es wird diesen einen Tag geben. Dann sind wir nicht mehr da.
Aber unsere virtuellen Konten leben weiter. Was ist damit? – Und der ganze Bankenkram? Wissen die, die es dann nutzen müssen, wie alles läuft und wo die Unterlagen liegt?
Kein leichtes Thema. Aber eine Erleichterung, wenn man es vorbereitet hat.
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vom 28. Okt 2011
ich bin schon wieder Off
Mein Abschied aus (fast) allen sog. “social networks”.
Wann immer einer meiner Bekannten oder Freunde, mich nach online-Phänomenen fragte, kam ich mir wie der Igel im Märchen vor. “ick bün al dor!” (ich bin schon da!) rief ich, wenn sie sich neu anmeldeten.
Im Prinzip hab ich mich bei allem eingetragen: Facebook, Google+, foursquare, xing, linkedin, get-Amen, diaspora, 3 twitter-Accounts, mehrere Blogs, ein paar Newsletter,… – und nun ist relativ viel Ruhe.
Denn viel ist nicht mehr geblieben: Ein twitter-Account, ein Blog.
Im Universum der Hunderten von Millionen von facebook- und Google+-Nutzern ist ein Austritt, eine Abmeldung unbedeutend. ich weiß.
Dennoch ein kurzer Rückblick. Eine Beichte. Ein Unbehagen.
vom 26. Okt 2011
What it’s like
oder: kleine Entmystifizierung einer Einrichtung (insp. by kubiwahn)
“Das Ministerium hat xy entschieden.” – “ich hab im Ministerium angerufen und die sagen…”
Wenn ich in der Schule Kollegen vom Ministerium reden hörte, dann klang das oft so, als wäre das ein einziger großer Korpus, von dem man nur als “dem Ministerium” sprechen konnte. Man sprach nicht mit “Herrn Müller” oder “Frau Meier” vom Ministerium. Sondern man sprach mit “dem Ministerium”.
Ebenso waren Besuche von Menschen aus dem Ministerium immer etwas ganz besonderes in der Schule.
Nun bin ich also selbst dort. “Und wie ist es?”
Ein ganz bescheidener, kleiner erster Einblick:
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