Es ist so etwas wie ein Jahresrückblick. Es spiegeln sich Menschen darin, mit denen ich über diese Bücher gesprochen habe. Und viele Gedanken dieses Jahres.
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vom 31. Dez 2011
Bücher 2011
vom 30. Dez 2011
Der Glückwunsch
Ein Glückwunsch ging ins neue Jahr.
Ins Heute aus dem Gestern.
Man hörte ihn sylvestern.
Er war sich aber selbst nicht klar,
Wie eigentlich sein Hergang war
Und ob ihn die Vergangenheit
Bewegte oder neue Zeit.
Doch brachte er sich dar, und zwar
Undeutlich und verlegen.
Weil man ihn nicht so ganz verstand,
So drückte man sich froh die Hand
und nahm ihn gern entgegen.
(Joachim Ringelnatz)
vom 17. Dez 2011
Das Praktikum in der Schule
Damals, während des Studiums, musste ich zwei mal 2 Wochen Praktikum in einer Schule absolvieren. Die Studienordnung sah eines am Gymnasium und eines an einer anderen Schule vor.
Weitere Vorgaben oder begleitende Seminare gab es nicht.
Ich wollte schon damals gerne Lehrer werden. Ich wollte unterrichten. Aber es hätte auch niemanden gestört, wenn ich mit den Hausmeistern im Keller Karten gespielt hätte.
Das erste Praktikum war an einer Hauptschule, im Wesentlichen in einer 7. Klasse. Meine Lieblingsanekdote, zugleich der Tiefpunkt meines Lehrerlebens:
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vom 30. Nov 2011
Der Stand der Bildungsforschung (Bundesregierung)
Die SPD-Fraktion im Bundestag hat, in dieser Sache angeführt von Ernst-Dieter Rossmann und Oliver Kaczmarek, Mitte Oktober eine Kleine Anfrage zum “Stand der Bildungsforschung” an die Bundesregierung gestellt. Die Anfrage enthielt beachtliche 83 Fragen, so dass die übliche Beantwortungszeit von 14 Tagen verlängert wurde. Nun sind die Antworten der Bundesregierung verfügbar.
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vom 25. Nov 2011
2x Beltz Pocket (Rezension)
Wenn’s mal wieder schnell gehen muss…
Im Beltz-Verlag gibt es eine neue Reihe: die Beltz-Pockets.
Diese sind mit 96 Seiten schnell gelesen und passen im A6-Format in fast jede Tasche. Aber sind die auch nützlich?
Zwei Stück davon hab ich mir mal angeschaut.
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vom 20. Nov 2011
Muss ein Schulleiter Lehrer (gewesen) sein?
Im schweizer Kanton Zürich können zukünftig auch Personen Schulleiter werden, die zuvor kein Lehrer gewesen sind. Bei diesem Thema gehen die Wogen sofort und unmittelbar hoch. Der örtliche Lehrerverband hat erwartungskonform protestiert. Erstaunlicherweise äußerte sich der Schulleiterverband im NZZ-Artikel positiver, wenngleich undifferenziert.
Mal schauen…
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vom 7. Nov 2011
Im Falle von… (die Datei)
Eines Tages. In ferner Zukunft. Oder leider plötzlich.
Es ist gut, dass wir diesen Tag nicht kennen. Ich will noch lange hier sein. Allerdings: jeder von uns. Wir alle.
Es wird diesen einen Tag geben. Dann sind wir nicht mehr da.
Aber unsere virtuellen Konten leben weiter. Was ist damit? – Und der ganze Bankenkram? Wissen die, die es dann nutzen müssen, wie alles läuft und wo die Unterlagen liegt?
Kein leichtes Thema. Aber eine Erleichterung, wenn man es vorbereitet hat.
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vom 28. Okt 2011
ich bin schon wieder Off
Mein Abschied aus (fast) allen sog. “social networks”.
Wann immer einer meiner Bekannten oder Freunde, mich nach online-Phänomenen fragte, kam ich mir wie der Igel im Märchen vor. “ick bün al dor!” (ich bin schon da!) rief ich, wenn sie sich neu anmeldeten.
Im Prinzip hab ich mich bei allem eingetragen: Facebook, Google+, foursquare, xing, linkedin, get-Amen, diaspora, 3 twitter-Accounts, mehrere Blogs, ein paar Newsletter,… – und nun ist relativ viel Ruhe.
Denn viel ist nicht mehr geblieben: Ein twitter-Account, ein Blog.
Im Universum der Hunderten von Millionen von facebook- und Google+-Nutzern ist ein Austritt, eine Abmeldung unbedeutend. ich weiß.
Dennoch ein kurzer Rückblick. Eine Beichte. Ein Unbehagen.
vom 26. Okt 2011
What it's like
oder: kleine Entmystifizierung einer Einrichtung (insp. by kubiwahn)
“Das Ministerium hat xy entschieden.” – “ich hab im Ministerium angerufen und die sagen…”
Wenn ich in der Schule Kollegen vom Ministerium reden hörte, dann klang das oft so, als wäre das ein einziger großer Korpus, von dem man nur als “dem Ministerium” sprechen konnte. Man sprach nicht mit “Herrn Müller” oder “Frau Meier” vom Ministerium. Sondern man sprach mit “dem Ministerium”.
Ebenso waren Besuche von Menschen aus dem Ministerium immer etwas ganz besonderes in der Schule.
Nun bin ich also selbst dort. “Und wie ist es?”
Ein ganz bescheidener, kleiner erster Einblick:
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vom 11. Okt 2011
Erfahrung als Lehrer
Frank McCourt schreibt in seinem Buch “Teacher Man” (dts: Tag und Nacht und auch im Sommer) über seine Zeit als Lehrer an einer High-School. Ganz am Ende des Buchs spricht er mit einer Lehramtsanwärterin, die ihn fragte, ob er ihr einen Rat geben könne.
Der Vorlauf zum dann folgenden Zitat ist mir zu konfrontativ. Er vergleicht das Klassenzimmer und die Situation mit der eines Boxers, eines Stierkämpfers. Doch dann kommt eine sehr schöne Passage weiterlesen…